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DANKO JONES

Electric Sounds

„Guess who’s back ... me, motherfucker!“ An Selbstbewusstsein hat es DANKO JONES – und damit ist eigentlich nicht die Band an sich, sondern der gleichnamige Frontmann, Songwriter und Chef gemeint – ja noch nie gemangelt. Und hier haut er es einem gleich mal im ersten Song um die Ohren. Nach dem Motto: Ich bin zurück. Alle mal zurücktreten und staunen, denn jetzt folgt: „No sleep, no breaks, no rest, just kicks.“ Das fühlt sich nicht nur „so nice“ an. Das fühlt sich nach viel mehr an: „Damn it feels so good when you know you’re right and everybody else can kiss my ass.“ Und tatsächlich: Diejenigen, die auf Riff-Rock stehen, der wie immer schamlos bei AC/DC geklaut wurde und doch auf wundersame Weise nach DANKO JONES klingt und eine echte Trademark ist, der wird diesem Typen auch nach dem Hören von „Electric Sounds“ liebend gerne den Allerwertesten küssen wollen. Mal wieder. Danko Jones hat einfach nichts verlernt über die Jahre. Er bringt es nicht fertig, auch nur einen wirklich schlechten Song zu schreiben. Er schafft, im Gegenteil, das, was sonst nur Angus Young und Co. oder Lemmy und seine Leute schafften: Das gleiche und das selbe Album immer und immer wieder herauszubringen und doch immer ein neue, hervorragende Platte am Start zu haben. Langeweile ist keine Option.