GET UP KIDS

Kicker

Eigentlich hat sich mein Interesse an der Band schon damals nach dem grandiosen „Something To Write Home About“ verabschiedet, vielleicht werden Emo-Bands doch einfach zu schnell alt und auch Matt Pryors letzte Soloplatte kam bei mir zugegebenermaßen nicht gut weg. Trotzdem gibt es irgendwas an dieser Band, das doch bei jedem Release wieder meine Neugier weckt. Matt Pryor mal wieder aus voller Stimme singen zu hören und die genialen Akzente eines James Dewees – der hier ebenso wie bei seinem Nebenprojekt REGGIE AND THE FULL EFFECT voll überzeugen kann – mal wieder in Action zu erleben, ist auch definitiv ein gutes Gefühl. Nichtsdestotrotz fehlt den Gitarristen hier einfach die nötige Energie und auch der Mix ist schon wieder so stumpf, abgedroschen und glattgebügelt, wie ich es bereits bei Matt Pryors letztem Solowerk deutlich kritisiert habe. Da wäre definitiv mehr gegangen, das Potenzial ist da. Schade.