Foto

BROKEDOWNS

Maximum Khaki

Eine der beständigsten und räudigsten Punkbands liefert erneut auf den Punkt und bleibt dabei ihrer altbewährten Formel treu: Auf „Maximum Khaki“, dem siebten Langspieler von THE BROKEDOWNS aus der Nähe von Chicago, treffen 14 kurze, schnelle Songs auf schrägen Humor. Bei einer Gesamtspielzeit von 22 Minuten lässt sich unschwer erahnen, dass die Herren nach wie vor kein Interesse an langatmiger Umschweife haben. Natürlich ist das insgesamt nichts Neues, doch kurzweilig ist es allemal, denn bei jedem einzelnen Song spürt man die kaum zu bändigende Energie der Band. Die Gitarren schrammeln heftig, die Drums knallen und Sänger Ian krächzt mal wieder wie ein besoffener Pirat am Steuer seiner Bark. Mal bissig und wütend, mal bluesig und melancholisch, aber stets für eine Überraschung gut. Anspieltipps zum Mitsingen und Mitlachen sind zweifellos das eingängige „Honk if you’re horny“ oder „Osama van Halen“ im typischen Midwestern-Punk-Gewand. Im Plattenregal einzureihen zwischen NOBODYS, VANDALS und DILLINGER FOUR.