SEPULTURA

Quadra

Gefundenes Fressen für Fans von klassischem Thrash-Metal. SEPULTURA drücken gleich vom ersten Track an das Gaspedal voll durch. Derbes Geprügel, dazu Growls, die ganze Stadtviertel verschlucken könnten.

Vor 35 Jahren hat sich die Band im brasilianischen Belo Horizonte gegründet. Damals waren die beiden Brüder Max und Igor Calavera noch federführend. Inzwischen sind beide ausgestiegen und der US-Amerikaner Derrick Green, der eigentlich aus der New York Hardcore-Szene stammt, hat lanmge schon das Mikro übernommen.

Auf ihrem 15. Studio-Album klingen SEPULTURA technischer als sonst, streckenweise fast schon wie FEAR FACTORY. Gitarrist Andreas Kisser hat das Doppel-Vinylalbum in vier Parts angelegt: „Seite eins ist die rohe Thrash-Seite, Seite zwei holt die Rhythmen aus der „Roots“-Ära zurück, die dritte Seite ist experimenteller und die vierte hat die Melodien.“ Überhaupt spielt die Zahl auf diesem Konzeptalbum die zentrale Rolle.

Vier Jahreszeiten, zwölf Monate, etc. Und natürlich bekommen die Mächtigen dieser Welt in den Texten auch wieder ordentlich eins auf die Mütze. Produziert hat das Album wie schon den Vorgänger „Machine Messiah“ der Schwede Jens Bogren in seinen Fascination Street Studios in Örebro.

„Bei ihm fühlt es sich immer so an, als wären wir bei uns im Proberaum“, so Kisser.