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WOLVES IN THE THRONE ROOM

Crypt Of Ancestral Knowledge

Zwei Jahre nach dem 2021er-Album „Primordial Arcana“ melden sich die Waldmenschen WOLVES IN THE THRONE ROOM mit so was wie einem halben Album zurück. „Crypt Of Ancestral Knowledge“ enthält vier neue Songs, beginnt mit „Beholden to clan“, zu dem sich Gitarrist Kody Keyworth mit diesem Satz zitieren lässt: „Journeying high atop a sacred mountain, the song recalls the importance of the sacrificed king’s cycle of rebirth through ancestral hallucinogenic rights of passage. It’s a wild trip. Hail Othila!“ Nun ja ... Ich schätze WOLVES IN THE THRONE ROOM als Klangerlebnis, als unfassbar mächtige Live-Band, aber bei solch einem Eso-Laberrhabarber schaltet mein Hirn auf Durchzug oder hakt das als Teil der Inszenierung ab. Bei „Twin mouthed spring“ ist Drummer Cedar Serpent mit Vocals und Akustikgitarre zu hören, also auch in dieser Hinsicht zurück, nachdem er nach längerer Pause seit einer Weile wieder mit der Band auftritt. Die beiden weiteren Tracks: „Initiates of the white hart“ (sic!) wird als Interpretation von „Spirit of lightning“ vom letzten Album bezeichnet, und das ambienthafte „Crown of stone“ als thematische Fortsetzung von „Mountain magic“. An sich alles okay, aber ich bevorzuge bei WOLVES IN THE THRONE ROOM das epische Albumformat.