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FRANK CARTER & THE RATTLESNAKES

Dark Rainbow

Frank Carter ist schon seit über 10 Jahren raus bei den GALLOWS und im Gegensatz zu allen anderen Musikern seiner Band von damals, ist er immer deutlich wahrnehmbar als Musiker unterwegs. Während seiner Zeit nun als Semi-Solo-Künstler, immerhin besteht der Kern der Band aus zwei Musikern, hat sich Carter immer mehr von dem Erbe seiner alten Band und deren Sound freigeschwommen. „Dark Rainbow“ ist der neueste und wohl stärkste Beweis dafür. Die Band präsentiert ihren Sound in schillernden Farben, die dem Albumtitel Lügen strafen. Man hat sich freigespielt von Erwartungen, da kann man auch mal eine Klavierballade raushauen. Es scheint, als trete man vollem Selbstbewußtsein und einem Sound auf, von dem man schon immer wußte, dass er da irgendwo in der Band steckt. Wie oft hat man schon gehört, dass eine Band ihr „ehrlichstes“ oder „bestes“ Album abgeliefert hat. Im Falle von „Dark Rainbows“ ist es aber durchaus möglich, dass hier Frank Carter und Gitarrist Dean Richardson einen Meilenstein in ihre Diskographie gesetzt haben, von dem aus sich Band nun weiterentwickeln wird. Die GALLOWS-Tage sind schon lange gezählt und auch für FRANK CARTER & THE RATTLESNAKES brechen neue Zeiten an. „Dark Rainbows“ wird wohl nur der erste Schritt sein.