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THIRD SOUND

First Light

Sehr entspannt beginnt die A-Seite mit „Tidal wave“. Irgendwie erinnert es an ein frühes Album von THE TELESCOPES. Und dann noch so ein garagig-psychedelischen Touch, wie von THE VELVET UNDERGROUND inspiriert. Spätestens mit „This is the only way I know“ kommen dann auch noch die wavigen Sounds mit ins Spiel – mal abgesehen von dem großartigen, fast schwebenden, manchmal meditativen Gesang. Gestartet als Soloprojekt von Hákon Adalsteinsson, den man vielleicht von SINGAPORE SLING kennt, sind THE THIRD SOUND jetzt in Berlin angekommen und zu einer vollständigen Band angewachsen. Der Sound ist gelassen, ein ruhiger Groove begleitet einen entspannt durch das Album. Immer wieder wird man überrascht von den guten Songs und den feinen, harmonischen Melodien. Wenn man sich auf das Album einlässt, bekommt man einen lässigen Boliden geliefert. Wenn Musik es schafft, die älteren Scheiben einer Band wieder auf den Plattenteller zu beamen – mehr geht eigentlich nicht. Bestes Album des Monats. Sehr überraschend.