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Interviews & Artikel

BEATSTEAKS

Limb messies?

Die Vorgeschichte - Dezember 1997 bis Februar 2007



Rewind the tape: Es ist der 2. Dezember 1997 und ich habe mich seit Monaten auf das Konzert von LAGWAGON im Kasseler Spot gefreut. Damals hatte ich gerade Blut geleckt und kalifornischen Punkrock ins Herz geschlossen. Es waren meine "Punkrock-Anfangstage" und über viel mehr als NOFX und Konsorten, eben die bekannteren Cali-Punkbands, wusste ich nicht Bescheid. Entsprechend wenig kratzte es mich, dass an eben jenem 2. Dezember gewisse BLINK 182, von denen ich noch nie gehört hatte und wo ich mich außerdem über diesen bescheuerten Bandnamen wunderte, den Support-Slot für LAGWAGON abgesagt hatten.


Anstelle der drei Kalifornier sollte eine Band namens BEATSTEAKS aufspielen, was mich zunächst ebenso wenig beeindruckte - man wollte ja LAGWAGON sehen. Wenig später sorgten aber gerade diese BEATSTEAKS für mächtigen Wirbel. "48/49", das erste Album, war gerade erschienen und die Fünf tobten sich vor gut 500 Leuten die Seele aus dem Leib. Hochgerissene Augenbrauen und der Drang, am nächsten Tag in der Schule jedem von dieser Band zu erzählen, die da mit ihrer derben Punkrock-Hardcore-Mischung jeden begeistert hatte, war das, was mir von dem Set blieb.

Und ich erzählte jedem von den BEATSTEAKS, bis er mich genervt abwimmelte und mir empfahl, mich lieber wieder mehr auf meine Schularbeiten, denn auf Konzerte in zwielichtigen Clubs zu konzentrieren. Übrigens, kaum etwas anderes als Unverständnis erntet man auch heute, wenn man diese Geschichte von 1997 erzählt. "Was, BEATSTEAKS, vor 500 Leuten, weil BLINK 182 nicht konnten? Nee, ist klar, Alter ...". Die BEATSTEAKS spielten sich indes eifrig weiter durch europäische Clubs, wurden stetig bekannter und schließlich zur ersten deutschen Band auf Epitaph. "Wow", dachte ich damals, "die haben es geschafft".

Wie wir heute wissen, sollte es mit den BEATSTEAKS aber noch viel weiter gehen, als damals, als mir der Pressemensch von Epitaph noch die Telefonnummer von Sänger Arnim Teutoburg-Weiß gab, um einen Telefoninterviewtermin zum ersten Epitaph-Album "Launched" zu vereinbaren. Dieses und das zweite Epitaph-Album "Living Targets" zeigten die Berliner auf dem Weg zum Rock, während Punkrock und Hardcore etwas weniger im Sound der Band zur Geltung kamen. Etwaige Befürchtungen, die Band würde nun noch rockiger und weniger punkig werden, als sie 2002 bei Warner unterschrieb, straften die BEATSTEAKS hingegen brutal Lügen. "Smack Smash", das 2004er Warner-Debüt, war hart und doch versiert. Punkrock und doch extrem verspielt, irgendwo poppig und insgesamt einfach nur: verdammt gut. Nicht nur, dass dieses Album für ein Major-Release ungewöhnlich war, auch der Erfolg, den die Band mit "Smack Smash" hatte, war angesichts der Ungeschliffenheit des Albums beachtlich. Goldstatus erhielten die Berliner mit der Platte und verzückten ihr Publikum fortan auf ganz großen Festivalbühnen sowie in kleinen Clubs. Die Band aber blieb auf dem Boden. Als ich 2004 Peter Baumann und Bernd Kurtzke, die BEATSTEAKS-Gitarristen, zum Ox-Blind Date treffe, sitze ich zwei entspannten jungen Männern gegenüber, die mit Freude Songs raten und alle Fragen sehr gesprächsbereit beantworten.

Und nun, März 2007, steht nach der hervorragenden Band-DVD von 2005 das fünfte BEATSTEAKS-Album an: ".Limbo Messiah". Das erste nach "Smack Smash" und eben das, was den Erfolg der Band weiter zu führen oder auch zu beenden vermag. Und ja, die Band hat die Aufgabe, ihren Weg nach "Smack Smash" gebührend weiter zu gehen, bestens gemeistert. ".Limbo Messiah" ist mit 30 Minuten reduziert und doch so vielseitig, wie diese Band noch nie war. Reduziert deswegen, weil das Album rauh und auf den Punkt gespielt ist. Es ist gerade deswegen druckvoll, weil die Produktion kein bombastartiges Aufblasen des Sounds der Band ist. Außerdem kommt die Band in jedem Song auf den Punkt. Sie fasst eine - wenn man so will - zentrale musikalische Aussage eines Stückes prägnant zusammen und haut sie dem Hörer um die Ohren. Und vielseitig ist ".Limbo Messiah" deswegen, weil sich die BEATSTEAKS nicht einen Deut um Erwartungen oder Richtlinien geschert haben. Da ist einerseits das groovige "Cut off the top", das mit dancehallartigen Elementen überrascht, das charmant poppige "She was great" oder das SAMIAM-artige "Hail to the freaks". Andererseits verarbeitet die Band mit "Bad brain" oder "Sharp, cool and collected" kompakte Punkrock-Bretter, die von frühen Achtziger-Bands beeinflusst sind. Letztlich bleiben mit "Jane became insane" oder "As I please" sowie zahlreichen anderen Stücken qualitativ hochwertige Rocksongs, deren Charakteristika schwer zu fassen sind, weil sie allerlei musikalische Elemente in sich vereinen.

Mit diesem vielseitigen Klangerlebnis im Ohr war ich nun zum zweiten Aufeinandertreffen mit Peter Baumann und Bernd Kurtzke verabredet. Selbiges haben diese angenehmerweise abseits vom Wichtig-wichtig-Tammtamm nicht in einem Luxushotel geplant, sondern in der Wohnung einer Bekannten. Dort sitzt es sich bequem im Wohnzimmer, nachdem sich meine Wenigkeit mit Keksen wohl genährt und meine beiden Gegenüber die letzte Ox-Ausgabe studiert haben.

Das Gespräch - Februar 2007

Peter, Bernd, heute seid ihr eine der bekanntesten Rockbands Deutschlands und viel weiter, als es wohl viele Mitte der Neunziger zu denken gewagt hätten. Ich erlebte euch damals als Support von LAGWAGON und anderen, die heute locker eure Support-Band sein könnten. Wie blickt ihr auf die vergangenen Jahre, auf euer Wachstum als Band zurück?


Peter: Unsere Support-Touren für LAGWAGON und andere Bands waren tolle Touren, die uns damals sehr viel gebracht haben. Gleichzeitig war uns immer klar, dass die BEATSTEAKS keine ewige Support-Band sein sollen. Also gerade keine Band, die bei jeder großen Band den Support macht, aber selber nicht richtig in Gang kommt. Eigene Headliner-Shows spielen, das haben wir stets angestrebt. Aber hätte mir damals jemand gesagt, dass wir 2007 dort sein werden, wo wir heute sind, wäre mir das spanisch vorgekommen. Unser Wachstum empfinde ich insgesamt als recht konstant. Deswegen würde ich rückblickend sagen, dass wir in den vergangenen Jahren, abgesehen von "Smack Smash", recht kontinuierlich eine Stufe auf der Karriereleiter nach der anderen genommen haben. "Smack Smash" hingegen - das waren wohl zwei Stufen auf einmal.



Angesichts des Erfolges von "Smack Smash" - wie seid ihr an ".Limbo Messiah" heran gegangen? Standet ihr unter Druck, den Erfolg des Albums weiter zu führen?

Bernd: Als wir mit den ersten Songideen herum spielten, fühlten wir absolut keinen Druck. Für diese Momente im Proberaum schien der Erfolg von "Smack Smash" insofern vergessen, als dass wir nicht das Gefühl hatten, irgendjemand würde irgendetwas von uns erwarten. Dementsprechend hatten wir nicht das Gefühl, dass unser neues Album der breiten Massen gefallen müsste und das nahm jeglichen Druck von uns. Es war nur klar, dass ".Limbo Messiah" keine Neuauflage von "Smack Smash" werden sollte. So arbeiteten wir zunächst ganz entspannt. Bis wir begannen, Songs für das Album auszuwählen und damit auch einige Songideen, die eben nicht auf das Album kamen, zu verwerfen. An dieser Stelle entstand ein bandinterner Druck, denn da wurde mehr oder weniger entschieden, wo wir als individuelle Musiker und als die BEATSTEAKS hinwollen. Fragen wie "Klingt dieser Part nicht wie Musiker XY?" oder "Haben wir diese Art von Gitarren nicht auf ?Smack Smash? schon viel besser gemacht und sollten wir den Song deswegen nicht lieber kicken?" kamen auf. Hier dann alle Interessen zu vereinen, das war nicht immer ein Kinderspiel. Druck stand also insofern nur bandintern im Raum und entstand auch weniger aus Erfolgs- oder Erwartungskriterien, sondern vielmehr aus unserem eigenen, musikalischen Anspruch an uns selbst.

Peter: Außerdem ist ".Limbo Messiah" unser fünftes Album, und auf den vier vorherigen haben wir schon eine Menge ausprobiert. Rückwirkend betrachtet schränkt das deinen Spielraum als Rockband gewaltig ein. Wenn du vier Alben hinter dir hast, weißt du nicht immer, wie es weiter gehen soll, wenn du dich nicht wiederholen, sondern besser werden willst.



Inwiefern ist ".Limbo Messiah" ein verkopftes Album?

Bernd: Ich denke, dass in ".Limbo Messiah" einige Kopfkomponenten, oder sagen wir bewusst durchdachte Songelemente eingeflossen sind. Gleichzeitig steckt in dem Album sehr viel Bauchenergie, die gerade nicht durch bewusste Herangehensweise beseitigt oder neutralisiert wurde. Deswegen hat das Album beides: Verstand und Herz. Die Demos, die wir zu dem Album gemacht hatten, haben wir sehr bewusst weiterentwickelt. Sei es dadurch, dass wir einfach Parts kombinierten und schauten, ob interessante Songs entstehen würden. Oder dadurch, dass wir tiefer ins Detail gegangen sind und Stücke immer weiter verfeinert haben. So haben viele Songs einen beachtlichen Entwicklungsprozess durchgemacht. Bei vielen erkennt man heute die ersten Demo-Aufnahmen gar nicht mehr wieder. Unter anderem klangen "Soljanka", "Jane became insane" oder "Cut off the top" anfangs völlig anders, als sie nun auf dem Album klingen.



"Cut off the top" ist eines der überraschendsten Stücke auf dem Album - der Song hat Dancehall-, ja fast HipHop-artige Parts.

Peter: Gerade was das Einbeziehen solcher Elemente in deine Musik angeht, musst du dich manchmal überwinden. Einfach, weil man erst einmal denkt, dass es vielleicht etwas befremdlich wirkt, Dancehall-Parts in einen Rocksong einzustricken. Am Ende des Tages ist aber all das Musik und warum nicht einmal eine solche Mischung ausprobieren, wenn du dich selber dabei gut fühlst und zum Endergebnis hundertprozentig stehst? Solche unerforschten Wege zu gehen, ist bei Licht besehen doch überhaupt nicht schlimm - was soll schon passieren?

Bernd: Die meisten Bands fürchten doch um ihre Coolness, die verloren gehen könnte, wenn sie so etwas machen würden. Wir hingegen fragen uns, ob es Spaß macht, so eine Kombination zu spielen und wir uns daher vorstellen können, beispielsweise Dancehall und Rock zu vereinen.

Peter: Ebenso definiert sich vieles bei den BEATSTEAKS über die Live-Tauglichkeit der Stücke. Wenn wir denken, dass "Cut off the top" oder jeder andere Song live funktioniert, dann nehmen wir ihn auf. Solche Songs, die nur auf einem Album, jedoch nicht live funktionieren, würden bei uns sofort rausfliegen. Genauso haben wir zum Beispiel auch "I don't care as long as you sing" von "Smack Smash" und "She was great" von ".Limbo Messiah" entstehen lassen. Alle drei sind nicht unbedingt typische BEATSTEAKS-Stücke. Sie haben kaum Gitarren und sind deswegen ungewöhnlich für unseren Stil. Dennoch funktionieren sie auf der Bühne perfekt.



Was schreit diese schrille Kinderstimme von "Cut off the top" eigentlich?

Bernd: "Kreuzberg, Kreuzberg". Thomas, unser Drummer, gibt in Kreuzberg bei einem Verein zur Betreuung von Straßenkindern Trommelkurse und da haben wir einige Stimmen für das Album eingefangen. Da war eben dieses kleine Kind, das "Kreuzberg, Kreuzberg" gerufen hat und wir fanden es cool, das am Ende des Songs einzubinden.

Peter: Im Prinzip spielt sich auch vieles, was die BEATSTEAKS betrifft, auch in Berlin-Kreuzberg ab, weswegen es cool war, den Stadtteil im Song zu nennen. An und für sich sind wir aber keine Lokalpatrioten, die ständig betonen, dass sie aus Berlin kommen.



Zu einem gänzlich anderen, weil harten Song auf dem Album: "Bad brain". 2004 sagtet ihr, dass "Hello Joe" auf "Smack Smash" eure Verneigung vor Joe Strummer und THE CLASH war. Kann man vor diesem Hintergrund auch "Bad brain", einen kompakten Hardcore-Song, auch als eine solche Verneigung auffassen?

Peter: Ja und nein. Letzteres, weil "Bad brain" nicht auf eine Band beziehungsweise eine Person zugeschnitten ist, also keine Verneigung nur vor den BAD BRAINS oder einem ihrer Mitglieder sein soll. Vielmehr soll das Stück unsere Wertschätzung für das ganze Hardcore-Genre verdeutlichen. Diese Art von Hardcore und die Ära, die diesen Sound begleitete, finden wir toll. Mit all der musikalischen Hektik, den rauhen Songs und der Energie, die auf den Shows herrschte. Damals klangen die Aufnahmen zwar scheiße, aber es ging eben nicht anders. Aber dieses Wahrlose, diese Energie, die alle umklammerte, die hat uns schon immer imponiert.

Bernd: "Hello Joe" war eine Hommage an den Musiker und den politischen Menschen Joe Strummer. "Bad brain" hingegen ist eine Ansage, eben unser Ding, unsere Liebe für diesen Sound.

Peter: Haha, früher hätten wir so ein Stück auch schon spielen können. Nur hätten wir damals die Verstärker aufgerissen, den Song durchgemetert und fertig. Heute haben wir mit einem besseren Sound und vielleicht noch etwas mehr songwriterischer Finesse als in unseren Anfangstagen versucht, einen ebenso energischen wie kompakten Song zu spielen.



Lasst uns noch ein wenig über die "B-Seite"-DVD sprechen. Ihr fördert auf DVD sehr viel mehr eurer Bandseele ans Tageslicht, als viele andere Bands es auf ihren DVDs tun. Gleichzeitig ist diese Intimität immer humoristisch aufbereitet, beides zusammen macht "B-Seite" außergewöhnlich.

Peter: Im Prinzip war die Arbeit an "B-Seite" ähnlich intensiv wie die Arbeit an einem Album. Sie hat rund ein Jahr gedauert und der Grund, warum wir uns für die DVD soviel Zeit genommen haben, ist der, dass wir die Arbeit an dem Film nicht aus den Händen geben wollten. Eine BEATSTEAKS-DVD sollte, wenn wir schon eine machen, ein Hammer werden, der uns alle begeistert. Deswegen sollte "B-Seite" von vornherein unterhaltsam werden und gerade keine Band zeigen, die auf dem Sofa sitzt und mehr oder weniger gelangweilt ihre Geschichte resümiert. Der Film sollte - und das war von Anfang an unser Ziel - auch Menschen unterhalten, die die BEATSTEAKS noch gar nicht kennen, oder eben keine Hardcore-Fans der Band sind.



Folglich passt es bestens ins Bild, dass ihr die deutsche Synchronstimme von John Cleese, Thomas Danneberg, die man aus Monty Python-Filmen kennt, für die gesprochenen Passagen des Films gewinnen konntet.

Bernd: Dabei zweifelten wir anfangs daran, ob er es machen würde. Zunächst hatten wir gedacht, dass wir vielleicht eine Frauenstimme für die Parts gewinnen könnten. Aber irgendwann kam jemand auf diese Stimme aus den Monty Python-Filmen und schlug vor, dass es doch witzig wäre, wenn er das machen würde. Wir dachten, er wäre viel zu teuer, riefen ihn aber an und er war sofort bereit, das zu machen. Seine Stimme hat einfach dieses gewisse, unterhaltende Etwas: Von daher, ja, es passt bestens in das Gesamtkonzept der DVD.

Peter: Er war auch mal Schlagzeuger und hatte daher auch einen gewissen Einblick in die Materie. Mann, was haben wir uns total totgelacht, als er in der Kabine stand und das eingesprochen hat. Er hat sich aber ebenso laufend weggeschmissen, er ist echt ein total geiler Typ.



Auf "B-Seite" ist ja auch "Frieda und die Bomben", das ihr gemeinsam mit TURBOSTAAT-Sänger Jan Windmeier aufgenommen habt. Neben euch wachsen auch sie - wenn auch in kleinerem Rahmen. Würdet ihr sagen, dass die deutsche/europäische Musikszene im Moment immer weniger von amerikanischen Bands dominiert wird und lokale Bands an Boden gewinnen?

Peter: Anhand von Bands wie TOMTE oder auch TURBOSTAAT würde ich sagen, dass lokale Bands immer mehr an Boden gewinnen und sich generell eigene musikalische Ideen entwickeln. Zwar erfindet niemand das Rad neu - auch die BEATSTEAKS nicht -, aber ich finde es cool zu sehen, dass sich nach und nach eigene Stile entwickeln und vor allem auch Bands rauskommen, die wirklich Potenzial haben. Zum Beispiel MUFF POTTER, BOXHAMSTERS und TURBOSTAAT, die ich sehr gerne mag.



Lauri Wessel

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© by Ox-Fanzine / Ausgabe #71 (April/Mai 2007)

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