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CDs/LPs/Singles - Reviews

PIXIES

Head Carrier

Format: CD

Label: Play It Again Sam

Spielzeit: 33:49

Webseite

Wertung:


Wem von euch muss ich die PIXIES erklären? Hand hoch! Hausaufgaben nicht gemacht? Schämt euch! Die PIXIES sind für mindestens die Hälfte aller Indie-Bands der Grund, warum es sie überhaupt gibt. Bands wie RADIOHEAD, THE STROKES, WEEZER oder PAVEMENT drücken immer wieder ihre Bewunderung aus.

Sogar Kurt Cobain sagte in einem Interview mit dem Rolling Stone, „Smells like teen spirit“ sei der Versuch gewesen, einen PIXIES-Song zu schreiben. Songs wie „Where is my mind?“, „Monkey gone to heaven“ oder „Gigantic“ laufen heute in Clubs, auf Partys oder, wie ich zuletzt verwundert feststellen durfte: auf Korsika im Radio.

Nach den vier bahnbrechenden Alben „Surfer Rosa“, „Doolittle“, „Bossanova“ und „Trompe Le Monde“ war aber 1993 erstmal Schluss. Nach internen Streitigkeiten lösten sich die PIXIES auf, der Legende nach schickte Bandleader Black Francis allen ein schlichtes Fax, nachdem er das Ende ohne Wissen der anderen in einem Interview verkündet hatte.

Danach machte er als Frank Black Solokarriere und Bassistin Kim Deal gründete die BREEDERS. Dann zehn Jahre später die überraschende Wiedergeburt in Originalbesetzung. Aber bei den Aufnahmen für das Album „Indie Cindy“ verließ Kim Deal das Studio und kam nicht wieder.

Sie wurde erst ersetzt durch Kim Shattuck (THE MUFFS) und wenig später durch die jetzige Bassistin Paz Lenchantin (A PERFECT CIRCLE, ZWAN). Mit ihr ist die PIXIES-DNA wieder komplett, freuen sich alle Bandmitglieder in Interviews.

Die Stimmung scheint bestens, mit „Head Carrier“ wollen die PIXIES zurück zu alter Stärke. Bewusst haben sich die vier Musiker gegen Stammproduzent Gil Norton entschieden. Sechs Wochen hat die Band in den Londoner Rak Studios verbracht, um mit dem neuen Produzenten Tom Dalgety (KILLING JOKE, ROYAL BLOOD) die zwölf Songs zu arrangieren und einzuspielen.

Länger als je zuvor. Und das hat sich gelohnt: Mit der ersten Single „Um Chagga Lagga“ und der Ode an US-Schauspieler Jack Palance namens „Talent“ sind zwei richtige Kracher an Bord. Besonders rührend ist der Song „All I think about now“, eine Art Dankesbrief an Ex-Bassistin Kim Deal, den ihre Nachfolgerin Paz Lenchantin geschrieben hat und sogar singen durfte.

Der Band aus Boston, Massachusetts ist es gelungen, ihren unverwechselbaren Mix aus Melodien, Dissonanzen, Laut/leise-Dynamik, Psychedelia und Surfrock in eine neue Zukunft zu lotsen. Das zeigt auch das feine Artwork von Vaughan Oliver, dem langjährigen Gestalter der PIXIES-Veröffentlichungen.

Mit „Head Carrier“ können Black Francis und Co. verhindern, dass sie nur noch als gealterte Zirkuselefanten durch die Manege geführt werden, die vom Ruhm vergangener Tage leben. Die Songs von „Head Carrier“ haben das Zeug dazu, neben den alten Hits der Band zu bestehen.

Wolfram Hanke

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #128 (Oktober/November 2016)

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