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SINSAENUM

Repulsion For Humanity

Eines muss man vorab anmerken: In Anbetracht der Tatsache, wie beschäftigt die Musiker mit ihren anderen Bands sind, legen sie eine erstaunliche Produktivität mit diesem Projekt an den Tag, ist vorliegendes Album doch nach dem Debüt und der folgenden EP der dritte Release von SINSAENUM.

Es wird am bewährten schwarzmetallisch angehauchten Death Metal festgehalten, dabei jedoch der auf der vorangegangenen EP eingeschlagene Weg konsequent weitergegangen. Will heißen: Die vom Debütalbum bekannten Sound-Interludes zwischen den Songs gibt es hier erneut nicht, was die Platte deutlich homogener fließen lässt.

Gekonnt wird zu 90% der Stil von MORBID ANGEL aus all ihren Schaffensphasen mit 10% Einfluss der Hauptbands der Musiker kombiniert. Die Gitarren bieten also nicht nur Dampfhammer-Riffs, sondern auch gniedelnde Soli und Joey Jordison kann hier endlich mal zeigen, was für ein guter Schlagzeuger er eigentlich ist.

Einzig Attila Csihar von MAYHEM ist diesmal nicht mit von der Partie, da er seinen Zeitplan absolut nicht mit den Aufnahmen der Platte in Einklang bringen konnte. Das ist zwar schade, aber „Repulsion For Humanity“ ist trotzdem eine gute Scheibe.