
Es gibt wenige Momente, in denen ich mir wünsche, noch mal wirklich jung zu sein. Jung und richtig begeisterungsfähig. Eine Zeit, in der ich noch nicht gefühlt alles schon mal gehört habe und direkt Vergleiche ziehe. ARM’S LENGTH erzeugen bei mir dieses Gefühl. Schon der Vorgänger „Never Seen Before, Never Found Again“ war fast schon eine Offenbarung. So hat zeitgemäßer Emo gefälligst zu klingen! Wahrscheinlich wäre ich der Band auf ihrer Tour komplett hinterhergefahren, da ARM’S LENGTH das Potenzial haben, wirklich alle, die auch nur in die Nähe einer TAKING BACK SUNDAY-, TITLE FIGHT- oder KNAPSACK-Platte gekommen sind, mitzunehmen. So auch auf „There’s A Whole World Out There“, dem „schwierigen“ Nachfolger. Die Erwartungen sind gestiegen – und die Amerikaner können sie mehr als nur erfüllen. Die zwölf Songs sind spannend, emotional und vor allem eins: sie sind zu 100% Hymnen. Egal, ob „Fatal flaw“, eine der großartigen Singles, oder das von MOM JEANS-Momenten durchzogene „Funny face“: You’ve got to love them all!
© by Fuze - Ausgabe #112 Juni/Juli 2025 und Jeannine Michèle Kock
© by Fuze - Ausgabe #112 Juni/Juli 2025 und Jeannine Michèle Kock
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #182 Oktober/November 2025 und Sebastian Wahle