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ARXX

Good Boy

Hanni Pidduck und Clara Townsend beschreiben sich selbst als Powerpop-Duo, das so klingt, als würde Taylor Swift ausschließlich NIRVANA hören. Jetzt legen sie mit „Good Boy“, das auf Submarine Cat erscheint, ihren zweiten Longplayer nach dem letztjährigen „Ride Or Die“ vor. Das Album startet mit zwei ungemein tanzbaren, druckvollen Pop-Nummern. Das nachfolgende „Swim“ ist wohl der wichtigste Song auf dem Album – eine Hymne für die Transgender-Community. Es folgt der durchweg gute Titelsong „Good boy“, bevor das Album langsam in ruhigere Fahrwasser gelenkt wird. Hier sind einige schwächere Nummern zu finden, aber auch Songs, die sich gut auf jedem Indie-Sampler machen würden. Insgesamt verlassen ARXX mit „Good Boy“ weiter die musikalischen Pfade eines Großteils der Ox-Leserschaft. ARXX sind auf Platte Pop und die Support-Shows für Größen dieses Genres weisen in dieselbe Richtung. Live, ohne die Popschnörkel der Konserve, sind ARXX aber auch mit den neuen Songs immer noch eine Wucht: druckvoll, ungemein sympathisch und mit einer unglaublich guten Gesangsstimme.

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