BARETTA LOVE

s/t

Haben wir hier einen der spannendsten und zwingendstenen Releases des Jahres? Ja, haben wir. Mindestens! Alles, was sich auf dem minimalistisch-genialen Debüt „Minimal Play“ (2012) schon überzeugend angedeutet hat, potenziert sich, mit leicht veränderter Besetzung, nun in zehn lässig-groovenden, abwechslungsreichen und charmanten Indie-Punk-Blues-Rock-Songs, die ihren Reiz aus puristisch-analogem, variantenreich arrangierten Soundteppichen und persönlich-emotionalem Geangslinien ziehen.

Jeder Track des Trios kann was, hat was, zwingt zum Dranbleiben. Das bewusste Abweichen vom Üblichen, macht hier die Essenz aus. „Outstanding call“ und „Here we are“ markieren zwei unwiderstehlich-eingängige Höhepunkte innerhalb der gut überlegten Albumchoreografie.

Weil nicht auf Tempo und Druck und Härte, sondern auf Groove und viel, ganz viel Gefühl gesetzt wird. Nothing else matters! Seiner Stimme so viel emotionales Gewicht zu verleihen, muss man sich erst mal trauen.

Very soulful und very good! Kommt in allen relevanten Formaten und ultra retroeskem Artwork, und ihr solltet nicht zu spät kommen, denn wer verpasst schon gerne relevante Dinge? Outstanding.