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BROOD

For The Dark

Das ist genau meine musikalische Kragenweite! THE BROOD gehören mit zu den vielen wirklich guten Bands aus der Millionen-Metropole Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania. Es hat den Anschein, als werden dort alle Nase lang immer wieder neue hervorragende Bands ausgeworfen, die mit ihrer Musik unsere Sinne vernebeln. 2011 haben sich THE BROOD gegründet und zwischen 2013 und 2016 zwei Kassetten als auch eine 7“ veröffentlicht. „For The Dark“ ist nun das Debütalbum, das endlich vollumfänglich zeigt, was sie draufhaben, und Halleluja, Hagel und Granaten – was für ein feines Hardcore-Punk-Brett hauen THE BROOD hier raus! Passenderweise gibt die Band an, dass ihre Einflüsse bei Bands aus der UK82-Zeit liegen, aber auch bei frühen POISON IDEA beziehungsweise DIE KREUZEN, THE STALIN und TOTALITÄR. Mir fällt beim Anhören vor allem dieser flüssige stampfende Stil auf, der mein Kleinhirn mächtig in Wallung bringt. Dazu passt es ungemein, dass die Texte voll bitterer Wut sind, wie bei „Destroy fuckers“, „Culture of piss“, „Enemy“ oder „Outsider life“. Und wenn eine Punkband in einem Studio mit dem Namen Permanent Hearing Damage ihr Album aufnimmt, dann weiß man, wes Geistes Kind die Bandmitglieder sind. Sie haben zuvor übrigens schon bei CAUSTIC CHRIST, WITCH HUNT, LOST CAUSE oder THE PIST gespielt. Allstar-Killer-Band. Und was die Songs betrifft: All killer, no filler!

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