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COLD IN BERLIN

Wounds

Ein neues Album der Londoner Goth-Punks? Zuletzt hatte ich die 2019 auf dem Schirm ... habe ich was verpasst!? Nach „Give Me Walls“ (2010), „... And Yet“ (2012) und „The Comfort Of Loss & Dust“ (2015) kam damals mit „Rituals Of Surrender“ das vierte Album ... und dann die Pandemie und ... nichts. Nun aber haben die selbsterklärten „purveyors of doom and gloom“ um Maya Berlin mit „Wounds“ den Nachfolger raus. Und ich bin rundum zufrieden: keine überraschenden Stiländerungen, keine nervigen Weiterentwicklungen. Ich lese gerade, was ich 2019 schrieb: „[...] ein Spagat von Goth-Rock à la CHRISTIAN DEATH und verkörpert durch den hellen, markanten Gesang von Frontfrau Maya Wittleton einerseits und wuchtig groovendem Doom-Rock, wie ihn die aus Adam, Lawrence und Alex bestehende Instrumentalsektion beisteuert, ist die Musik von COLD IN BERLIN definitiv“. Und siehe da, ich muss mir recht geben. COLD IN BERLIN stehen immer noch mit einem Fuß im okkulten Rock, haben mehr Rock-Wumms, als es einst die Goth-Bands jenseits von THE CULT und FIELDS OF THE NEPHILIM wagten. Aber wo in diesem Genre schon mal zu traditionell gerockt wird, ist Maya mit ihrem markanten, hellen Gesang durchaus auf den Spuren der legendären Siouxsie unterwegs und schafft ihre Band auch diesen dichten, treibenden „spooky“ Untergrund. Eine eigenwillige, markante Band. Eine gemeinsame Tour mit SCORPION MILK fände ich eine sehr reizvolle Kombination.

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