Drew Hancocks Spielfilmdebüt „Companion“ (auf deutsch versehen mit dem sinnfreien Zusatz „Die perfekte Begleitung“) ist ein versierter und schwarzhumoriger Genremix aus Sci-Fi, Horror und Kriminalfilm, in dem es mal wieder um die Schlechtigkeit der Menschheit geht. Sympathisch an „Companion“ ist, dass er sich von Beginn an nicht sonderlich ernst nimmt. Hancocks Spielfilmdebüt ist deutlich als Komödie angelegt und die teils recht blutigen Horror-Momente werden immer so absurd übersteigert, dass man diese Comic-Gewalt mit einer FSK-Freigabe „ab 16“ durchwinken konnte. Dass viele Kritiker den Film trotz der durchschaubaren Story als clever und sogar anspruchsvoll einstuften, dürfte daran liegen, dass Hancock ganz im Sinne des Zeitgeistes das Thema „außer Kontrolle geratene Künstliche Intelligenz“ aufgriff, das auch immer verbunden mit gewissen „Frankenstein“-Motiven ist. Ähnlich wie „M3GAN“ oder Alex Garland mit „Ex Machina“ in den letzten Jahren. Aber schon Donald Cammell zeigte in den 1970ern, was passieren kann wenn die Technologie gegen den Menschen rebelliert. „Companion“ beginnt mehr oder weniger wie eine nette Romantische Komödie, in der das vermeintlich perfekte Pärchen Josh und Iris zu einem schicken Haus am See fährt, um ein paar Freunde zu besuchen, wo sich dann ein amüsantes und schräges Mord-Komplott mit „Terminator“-Zitaten entspinnt, das allerdings mal wieder schwer in die Hose geht, da es das perfekte Verbrechen ja bekanntlich nicht gibt. Den speziellen Twist des Films verrät bereits der Trailer, ganz zu schweigen vom Wikipedia-Eintrag, insofern kann man in dieser Hinsicht kaum etwas spoilern. Zum grundsätzlichen Unterhaltungswert von „Companion“ tragen darstellerisch auch Sophie Thatcher (aus „Yellowjackets“) und Jack Quaid (Sohn von Dennis Quaid und gerade recht gut im Geschäft) bei.
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