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CONFUSIONS

Sci-Fi Romance

Nach schnellem Durchbruch in den frühen 1990ern, kometenhaftem Aufstieg und etlichen Chartsplatzierungen wurde es um die Indiepopper aus dem schwedischen Sundsvall im Anschluss an das selbstbetitelte 2014er Album ziemlich ruhig. Gute zehn Jahre später kommen sie nun mit einem Nachzügler zurück und lassen Zweifel, ob sie ihr Handwerk noch beherrschen, schnell vergessen. Stilistisch machen sie dabei einen kleine Zeitreise, zunächst mal in die 1980er Jahre, und erzeugen mit dezent eingestreuten Synthie-Passagen ein gewisses New Romantic-Flair, Bands wie DURAN DURAN, A-HA oder ICEHOUSE scheinen plötzlich gar nicht so weit entfernt. Doch auch die 1960er scheinen immer noch eine Faszination auszuüben, „The kid“ kommt mit dem „Sunny afternoon“-Groove der KINKS, doch genug der Zitat-Spotterei, CONFUSIONS haben ein gutes Gespür für bezaubernde Melodien und effektive Arrangements. Dennoch ist ihr Indiepop bisweilen ein wenig seicht geraten, den Songs täte etwas mehr „Bumms“ gut. Radiotauglichkeit ist ihnen allerdings gewiss, das Album plätschert unaufgeregt vor sich hin. Es ist solide Kost ohne großen Aufreger und macht eigentlich nicht viel verkehrt, außer dass ihm ein bisschen Seele fehlt. Könnte WDR 2-Hörer und Phil Collins-Fans ansprechen.

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