
DARK FUNERAL sind die Band, die mich 1998 mit „Vobiscum Satanas“ zum Black Metal gebracht hat. Schon damals war klar, dass die Schweden nicht den üblen Necro-Sound fahren, der in der Szene weit verbreitet war. Jetzt kommt die Jubiläumsausgabe ihrer ersten EP „Dark Funeral“ (1994) heraus, die sowohl die vier Songs des Originals als auch aktuelle Neueinspielungen dieser beinhaltet. In dieser Konstellation kommt man nicht umhin, alt und neu zu vergleichen, wobei neu besser abschneiden müsste, sonst wäre das ganze Unterfangen ja herzlich sinnbefreit. Und ja, auch wenn nur noch Lord Ahriman von der damaligen Besetzung dabei ist, sind die aktuellen Aufnahmen natürlich brutaler, differenzierter und mehr auf den Punkt. Aber der Charme durch technische Limitierung – sowohl spielerisch als auch aufnahmetechnisch – und das Geisterhafte, das den alten Aufnahmen innewohnte, sind dabei unter den Tisch gefallen. Schwierig, sich da festzulegen.
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