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DATING MEDUSA

Rauschen

Mainstream-Alternative-Rock fürs Rock-Radio in der Küche. Irgendwo zwischen SELIG, FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE und REVOLVERHELD. Catchy, groovy und federleicht. Aber irgendwie rauschen die fünf Songs von „Rauschen“ schnurstracks an mir vorbei. Da bleibt nicht viel hängen. Mir ist das irgendwie zu glatt, zu poliert. Die Gitarren sind zu brav, der Gesang klingt wie aus dem Rock-Lehrbuch. Die Songs heißen „Weg von hier“, „Medusa“ oder „Traumfänger“. Aufgenommen von Simon Muthers, gemischt von Leon Sieland. Die Debüt-EP der Bonner ist professionell gemacht, keine Frage. Veröffentlicht in Eigenregie. Respekt für die Eigenleistung. Schönes Artwork. Alles sitzt am richtigen Fleck, aber die Musik berührt mich nicht. Vielleicht ist das auch einfach nichts für den Ox-Kosmos.

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