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DEVILS HARVEST

Est.IV:XX

Als vor wenigen Tage mein geparktes Auto aufgrund des Fehlers eines unachtsamen Mitmenschen zu Schrott gefahren wurde, muss mein Gesichtsausdruck beim Vorfinden meines geliebten Gefährts ähnlich finster gewesen sein, wie die Musik von DEVILS HARVEST klingt. Der Hagener Johnny Rumble mag es eben, wenn Riffs schwer dröhnen und eine unheilvolle Atmosphäre beschwören, auch wenn diese manchmal den Charme einer Wurzelbehandlung hat, was hier aber eher positiv zu verstehen sein soll. So ein Mix aus Sludge, Doom und Psychedelic-Radau muss finster grollen. Die extra erwähnte Cosmic-Terror-Gitarrenbox soll schließlich beweisen, wofür sie gemacht ist. Nach dem Tape aus dem letzten Jahr gibt es nun also sieben Songs in CD-Form, die die Nerven vibrieren lassen. Meine Frau guckt mich gerade zwar an, als wäre ich reif für einen Jagdschein, aber die bevorzugt ohnehin leichter verdauliche Klänge. Herrlicher Krawall.

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