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DOCTOR VELVET

New Breed

„New Breed“ verspricht „Big city beats“ Amsterdam-Style, Maximum Rhythm’n’Blues und Raucherclub-Soul galore. Der Sound von DOCTOR VELVET entstammt einer Zeitkapsel aus Spätfünfziger-Rock’n’Roll und Mittsechziger-Soul mit großer Latin- und Exotica-Schlagseite und hypnotischen Blues-Burnern der langsameren Gangart. Die zehn Tracks sind voller dunkler Untertöne, brodelnder Rhythmen und bohrender Gitarrensoli, erzeugen eine eher düster groovende Klanglandschaft, in der dynamische Bläserarrangements die Songs ins Ziel tragen. Für dieses Kaliber wurden vor sechzig Jahren noch eigene Tänze wie der Watusi, Hully Gully oder der Mashed Potatoes kreiert, aber auch Bewegungsmuffel werden hier wohl nicht widerstehen können, am Rand des Dancefloors zumindest ein wenig mit dem Allerwertesten zu wackeln. Eine glasklare, auf jeden Schnickschnack verzichtende Produktion rundet „New Breed“ ab, eine hervorragende Vintage-Scheibe, die in vergleichbarer Manier wie Tito Ramirez, THE LIMBOOS oder Nick Waterhouse den Sound von gestern für morgen aufbereitet.

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