
Die dritte Veröffentlichung der Band aus Aschaffenburg holt mich ehrlich gesagt mehr ab als die Vorgänger Irgendwie haben sie hier mehr Wumms und einen sehr angenehmen melancholisch-aggressiven Touch. Los geht es mit „Skinhead O’Connor“, wo sie schon gut loslegen. „Normal kaputt“ klingt noch aggressiver, passend zu dem wütenden Text. DONNER bezeichnen das selbst als „Soundtrack zu Untergang und Resignation“ und da ist „Zurück ins Elend“ als Albumtitel wirklich passend. Höre ich hier ein Saxophon? Die fünf Songs auf der 12“ erzählen keine „Tresengeschichten“ mehr, und wenn, dann die bitteren, die nach dem 20. Bier rausgeholt werden und das heulende Elend dabeihaben. Die Platte kommt mit einer passenden Coverzeichnung und hat mich positiv überrascht.
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