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DRIAK

Klid Pred Bouri

Saugeil! Hätten DRIAK aus dem schönen Riesengebirge, genauer dem tschechischen Teil und der Stadt Vrchlabi (Hohenelbe), englische Texte – die wären groß! Aber erstens ist die Welt nicht gerecht und zweitens sind DRIAK untrennbar mit ihrer Region und deren besonderer Mystik verbunden. Es wird auf Cesky-Mundart gesungen und ohne wenigstens ein paar folkloristischen Basistunes geht schon mal gar nix, Punkt. So bleibt für die meisten von uns leider die Sprachbarriere, und auch die hiesigen Konzertveranstalter:innen sind eher zurückhaltend in puncto osteuropäischer Punkbands. Das ist schade und wird der Qualität (nicht nur) von DRIAK nicht gerecht. Dass die Band ihren messerscharfen Punkrock – vor allem live – bereits seit 2003 fabriziert, sollte nicht unerwähnt bleiben. Es ist nicht mein erster Aufruf, aber: Checkt bitte unbedingt die Bands jenseits von Elbe und Oder. Dort erwarten euch unzählige hervorragende Acts und eine vitale Szene. Wie eben auch DRIAK, die mit „Klid Pred Bouri“ eine Knallerscheibe vorlegen. Super eingängiger, treibender, dichter Sound, handwerklich top, knackig produziert und eben mit dieser herben Riesengebirgs-Melancholie aus den Boxen dröhnend. Acht Songs bester nachdenklicher und trotzdem partytauglicher Punkrock mit markanten Folklore-Vibes (Harmonika!). Viva la Punkrock Krkonose!

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