
Die prägnante Stimme steht sofort im Vordergrund, springt einen mit ihrem leicht rauhen Timbre an. Die Songs haben starke Texte, sind sehr authentisch und Elie Zoé groovet durch die Tracks, die sich irgendwo zwischen Singer/Songwriter, Indiefolk, Country und Indierock verorten lassen. Dabei gibt es langsame, besinnlich-melancholische Passagen, die die Texte sehr meditativ zelebrieren, die die Songs fast zum Stillstand zwingen. Hier wird das Wechselspiel zwischen Gesang und Klängen bis an die äußerdste Grenze strapaziert, um die emotionale Dimension der Songs auszuloten. Der Gesamtklang des Albums ist optimistisch, das Narrativ kritisch, oder wie im zweiten Song „The whole of the moon“ konstatiert wird: „We start a revolution“. Guter Plan.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #183 Dezember 2025/Januar 2026 2025 und Thomas Neumann