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EXPLORING BIRDSONG

Every House We Built

EXPLORING BIRDSONG liefern mit „Every House We Built“ ein Debüt, das sich wenig um Genregrenzen schert. Zwischen Prog, Pop, Elektro und Ballade springt die Band munter hin und her. „Archipelago“ eröffnet mit Wellenrauschen und sanftem Klavier, bis der Song plötzlich aufbricht und sich dichte Synthesizer- und Keyboardmelodien darüber legen. Danach wird es mit „42“ deutlich poppiger und schneller. „Romanticise“ flirtet wiederum mit Elektro und leichtem 1980er-Pop. Klingt zunächst nach einer wilden Mischung, aber im Laufe der Platte fallen die vielen Genresprünge kaum noch auf. Der rote Faden bleibt dabei Lynsey Wards Stimme. Sie besitzt genug Wiedererkennungswert, um die vielen Stilwechsel zusammenzuhalten. Trotz der poppigen Momente bleibt das Album insgesamt eher ruhig. Klavier, Streicher, schwebende Keyboardflächen dominieren deutlich. Highlights sind zwar rar, aber „The warning“ überzeugt als mystische Rockballade. Auch der siebenminütige Abschlusstrack „Meadowlands“, der zum Ende noch einmal Richtung 1980er-Balladenpop schielt, gehört zu den stärkeren Momenten der Platte. Überragend ist das alles nicht, hörenswert aber definitiv.

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