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FINE AND GREAT

Nothing To Be Sad About

FINE AND GREAT aus München bringen mit „Nothing To Be Sad About“ genau das Kunststück zustande, das viel zu vielen ihrer Genre-Verwandten misslingt: melancholisch sein, ohne in Selbstmitleid zu ertrinken. Ihr Sound? Eine angenehm unaufgeregte Variante von JIMMY EAT WORLD und MODERN BASEBALL. Das hier ist Midwestern-Emo im Punkrock-Gewand, mit genug Kanten, um nicht beliebig zu wirken, und genug Melodie, um im Ohr hängenzubleiben. Schon der Opener zeigt, wo die Fahrt hingehen wird: ehrlicher Gesang, flirrende Gitarren, ein Rhythmus, der eher mitzieht als überfährt. Besonders charmant ist der wechselnde Gesang, der der Platte eine zusätzliche emotionale Ebene verleiht. FINE AND GREAT spielen nicht für die große Pose, sondern fürs Herz auf der Zunge. Die Zitate von Emo-Größen wie THE HOTELIER oder TINY MOVING PARTS sind nur Teil des ganz eigenen Dings, das das Trio aus seunen Songs dreht. „Nothing To Be Sad About“ klingt groß, ohne dabei laut sein zu müssen.

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