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HIGHSCHOOL

s/t

Nach einigen Kleinformaten seit 2020 ist das hier das Debütalbum des Post-Punk-Duos aus Melbourne, Australien. Rory Trobbiani und Luke Scott wildern sich einmal durchs einschlägige Unterholz, das im United Kingdom in der ersten Hälfte der 1980er wucherte, und ergänzen die Trademark-Sounds in Nachfolge düsterer Sounds von THE CURE bis SAD LOVERS & GIANTS um einen Touch kontemporärer Einflüsse, gerade was Beats und Vocals betrifft. Das erinnert mich in seiner lakonischen Relaxtheit an die aus Belarus stammenden und in die USA übersiedelten MOLCHAT DOMA und MOTORAMA aus dem russischen Rostow am Don. Einerseits gefällt mir dieses behutsame Update altbekannter Schemata, aber gerade bei per AutoTune aufgehübschten Vocals ist mir schnell ein Hauch zu viel Modernität im Spiel. Face it: die junge Zielgruppe wird das feiern, die alten Hasen nehmen es anerkennend zur Kenntnis und greifen zu den Platten der Vorbilder. Sehr cool: das Coverfoto, das auf den Bandnamen Bezug nimmt. Luke steht bedröppelt vor dem Highschool-Locker, während sein Bandkollege mit der Blonden aus der Parallelklasse knutscht ...

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