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INFERNAL PRESENCE

Fiery Paths

Höre ich da im Intro etwa eine klitzekleine Verneigung vor „Where dead angels lie“ von DISSECTION? Wie passend, dass ab Song Nr. 2 dann auch entsprechend der Hammer kreisen darf. Das erst seit 2023 aktive Duo D. (dr) und M.N. (voc, gt) hat nun sein erstes Album fertig und setzt mit den darauf enthaltenen fünf Songs plus Intro gleich eine gewaltige Duftmarke im melodischen Black Metal. Eingangs erwähnte Schweden sind dabei zweifellos ein wesentlicher Einfluss, aber auch Bands wie MAYHEM haben ihre Spuren hinterlassen. Die Gitarren klingen daher sowohl klirrend als auch beeindruckend mächtig, insbesondere dann, wenn das Tempo etwas runtergefahren wird. Damit dürften INFERNAL PRESENCE bei Fans der alten wie auch der neueren Schule punkten, was heutzutage nicht immer ganz einfach ist. Hier und da hakt das Songwriting vielleicht noch etwas, was aber Jammern auf hohem Niveau darstellt, denn eines ist gewiss: „Fiery Paths“ hat echt Format.

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