
Pandemiebedingt hat es schließlich knapp acht Jahre gedauert, bis mit „Second Dawn“ das zweite Album von KING ZOG erscheinen konnte. Untätig war die Band in der Zwangspause nicht, wurde doch die Zeit genutzt, um intensiv an den Tracks zu feilen. Dadurch haben sie gefühlt eine Art Reduziertheit erfahren, denn überflüssiges Füllmaterial scheint dem Rotstift zu Opfer gefallen zu sein, weshalb die Musik ziemlich straight auf den Punkt kommt. Ja, es ist noch immer Doom und Sludge Metal, aber eben mehr denn je kombiniert mit so einer rockigen Lässigkeit, wie sie sonst allenfalls von Matt Pike bekannt ist. Dadurch klingen KING ZOG irgendwie wie die Schnittmenge aus HIGH ON FIRE, GRAND MAGUS und WINDHAND. Da gibt es sicherlich schlechtere Referenzen.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #179 April/Mai 2025 und Jens Kirsch