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LASTKAJ 14

Djävulskorset

Da scheint es bei den Schweden LASTKAJ 14 mal wieder einen richtigen Kreativschub gegeben zu haben. Erst letztes Jahr haben sie ein Album veröffentlicht, jetzt kommt das nächste. Schon das Cover hat es in sich – ein Kruzifix vorne und auf dem Backcover wird aus dem L des Bandnamens ein umgedrehtes Kreuz nebst Teufel. Der Albumtitel bedeutet „Teufelskreuz“, die Bandmitglieder haben auf den Fotos leuchtend rote Augen, es gibt Songs wie „SS 666“ oder „Mörkret“, übersetzt „Die Finsternis“. Der Sound von LASTKAJ 14 ist wesentlich weniger düster, sondern unverändert ihr Highspeed-Trallpunk voller Melodien, hymnischer Chöre und Ohrwürmern. Song Nummer vier, „Skoskav“, ist dann so voller Melancholie, dass mir schier das Herz aufgeht. Danach wird das Gaspedal mit „Fem millimeter“ wieder voll durchgetreten. Bei „I svartsjunkans klor“ („In der Finsternis klar“) hat der Sound schon durchaus manische Momente wie bei LARD in „They’re coming to take me away“. Allerdings gibt es auch bei LASTKAJ 14 Alltagsstress und Alltagstrott. Als Bonus gibt es die „Trallkrucifixet“-12“ noch dazu und mit „Krigsfördriv“ („Kriegsführung“) einen Song, der eher an ein Trinklied erinnert. Insgesamt 18 Songs im Digipak mit Textheft, in dem auf den Fotos klar wird, dass die Band sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Sehr sympathisch.

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