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DIE ARBEIT

Material

Ein Hinterhof in Manchester. Wir schreiben das Jahr 1979. Vier junge Männer in dunkelgrauen Anzügen. Monotone Gitarrenmusik. Düster, klirrend, repetitiv. Zigarettenstummel auf dem Boden. Im Hintergrund schreit ein Kind.

JOY DIVISION sind eindeutig die perfekten Role Models für DIE ARBEIT. Vier Jungs aus Dresden, die abseits von aller Aufregung um PEGIDA und Kunstraub ihr Ding machen. Mit ihrem Debütalbum „Material“ sind sie eindeutig noch näher an den britischen Düster-Göttern als andere deutschsprachige Post-Punk-Bands wie DIE NERVEN, MESSER oder ISOLATION BERLIN.

Die Songs verströmen eine gewisse emotionale Kälte. Passend dazu findet die Releaseparty am 21. Februar in der Dresdner Chemiefabrik statt. DIE ARBEIT gibt es noch gar nicht so lang. Anfang 2018 haben sie die vier Dresdner gesucht und gefunden.

„Material“ klingt aber nicht, wie der erste, unbeholfene Gehversuch von Newcomern. Eher wie ein kommender Klassiker der deutschen Post-Punk-Geschichte. Sänger und Gitarrist Maik Wieden verpackt seine Gesellschaftskritik in sehr poetische Worte.

Interpretationen herzlich willkommen. Schlagzeug und Bass bieten den monotonen Rahmen für die klirrenden Gitarren. Live performt die Band auch gerne mal mit der JuWie Dance Company um die beiden Dresdner Tänzerinnen Wiebke Bickhardt und Jule Oeft.