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MAUL

In The Jaws Of Bereavement

Direkt aus der nächsten Höhle springen euch MAUL entgegen. Nach etlichen Veröffentlichungen im Untergrund ist „In The Jaws Of Bereavement“ das zweite Studioalbum der amerikanischen Death Metaller. Gerade die A-Seite der Scheibe wirkt wie „Malen nach Zahlen“. Ein verschleppter Rhythmus hier, ein Break, der in eine schnelle Passage führt, dort – dazu Garrett Alvarados garstiger Gesang, der alles wie Panzertape zusammenhält. Interessant wird es dann aber auf der B-Seite. Gerade „Unbridled delusions“ kommt, trotz grobschlächtiger Produktion, etwas verspielter daher. Hier leben MAUL ähnlich gut ihr Gespür für Groove aus wie in „With each voracious lick“. Klar, all das haben CANNIBAL CORPSE auf „The Bleeding“ schon (besser?) gemacht. Trotzdem kommt vor allem im letzten Drittel etwas mehr Zug in die Musik und Freude beim Hörer auf. Am Ende bleibt jedoch eine eher staubige Note auf der Zunge zurück. MAUL bestätigen einfach zu viele Vorwürfe, die (Caveman) Death Metal heutzutage gemacht werden.

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