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ME AND MY TWO HORSES

And The People, Ah The People

Hinter dem etwas kryptisch anmutenden Bandnamen ME AND MY TWO HORSES verbirgt sich die Hamburger Künstlerin Kristin Theresa Drechsler, die bereits 2019 mit „No Man’s Land“ ein wundervolles Debütalbum veröffentlichte. Nun erscheint bei Fidel Bastro mit „And The People, Ah The People“ der Nachfolger, auf dem acht sperrige und doch eingängige Klangperlen versteckt sind, die entdeckt werden möchten. Es sind Lieder, die sich dem Hörer bei jedem Durchganng neu präsentieren und in denen es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Das erinnert an Künstlerinnen wie Sophie Hunger oder Amanda Palmer, bleibt aber doch stets sehr individuell. Es knarzt und ächzt das Klavier, ergänzt durch Akkordeon, Streicher, Percussions und diverse weitere Instrumente erzeugt das ein stets spannendes Klangbett, in das sich die Gesangsmelodien legen, ganz so, als würden sie nirgendwo anders hingehören. Die sehr persönlichen, nachdenklichen Texte, immer ein bisschen avantgardistisch, holen den Hörer erst nach einigen Ecken ab, lassen ihn dann aber nicht so schnell wieder los. Mit „Knochen“ fand nun auch ein deutschsprachiger Song den Weg aufs Album. Vielleicht könnte davon in Zukunft ruhig mehr kommen. Ich tauche jedenfalls jetzt noch einmal ein in die wundervolle Welt von ME AND MY TWO HORSES.

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