Dieser Sound kommt tief aus den Wäldern von Oregon. Da, wo der Pfeffer wächst und sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Schwer, dunkel und schleppend. Riffs, soweit das Auge reicht, Beats wie von der Galeere und eine Stimme wie von BLACK SABBATH. Irgendwo zwischen Stoner, Doom und Acid Rock. Gespielt von drei Naturliebhabern aus Portland, die am liebsten Flanellhemden und Geldbeutel mit Ketten tragen und vermutlich auch gerne Bier trinken. Ähnlich wie RED FANG, die auch aus Portland kommen. Nur nicht ganz so dynamisch. Eher eine Zeitlupen-Variante von RED FANG. Auf der Debüt-EP finden sich drei ausladende Tracks, in denen es um Zombie-Attacken, Drogenerfahrungen und Alchemie geht. Klingt nach trippigen Visionen. Der Sound schleppt sich ins Ziel wie ein angeschossener Hirsch, der verzweifelt versucht, seinen Jägern zu entkommen. Hinter MORDBEAR stecken drei Veteranen der East-Coast-Hardcore-Szene, die einen Neuanfang wagen. Könnte noch spannend werden.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #181 August/September 2025 und Wolfram Hanke