
Da hat sich aber jemand einen Plan gemacht: die zwölf Tracks sind in drei mal drei jeweils zusammenhängende Songs unterteilt, die durch Interludes von einander getrennt sind. Ob die Aufteilung in Part I bis III auf den Setlisten zur Verwirrung führen wird? Auf Albumlänge gibt es jedenfalls Black Metal der ruppigen Art mit dichter Atmosphäre, der manchmal den roten Faden vermissen lässt, der durch die Trilogien der Songs angedeutet wird. Handwerklich kann man der Band aus Texas nicht viel vorwerfen, auch der Sound des Albums ist so, wie es sein muss. Vielleicht hätten die drei Songpakete als EPs besser funktioniert, so jedoch verliert mich „Transcend Into Oblivion“ zwischendurch immer wieder.
© by Fuze - Ausgabe #117 April/Mai 2026 und Sebastian Koll