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PEPE DELUXÉ

Super Sound 25

„His whistle cuts through the crowd like the call of the wolf, and his appetite for cute chicks is topped only by his desire for relaxation!“ Frei übersetzt könnte das so etwas bedeuten wie: „Die Welt steht ihm offen, doch die Faulheit obsiegt.“ Der aktive Mann: ein Wolf. Die passiven Frauen: Hühner. Dieser interpretatorische Exkurs soll die drei fröhlich vor sich hin samplenden Finnen nicht als bösartige Sexisten entlarven, sondern vor allem darauf aufmerksam machen, dass in dem Erscheinungsjahr von „Super Sound“ – 1999 – noch deutlich unkritischer auf so manche Äußerung (von Männern) geblickt wurde. Da es sich nur um eine Plattenbeschriftung handelt, die dem künstlerischen Produkt abgesehen von einem faden Beigeschmack nichts hinzufügt, hätte der flotte Spruch einfach ausgelassen werden können. Ansonsten mangelt es PEPE DELUXÉ nicht gerade an Ideenreichtum. Eine stringente musikalische Erzählung, die ihre kreative Ambition in Zaum hält, sucht man vergeblich. Das Resultat bleibt auch ein Vierteljahrhundert später noch der genre-hüpfende Wirbelwind aus „Hip-Hop, Psychedelic Rock, Electro und Lounge-Funk“, der durch viele surrealistische Ideen und noch mehr eigensinnigen Quatsch aufgebauscht wurde.

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