
Wir schreiben das Jahr 2002. Eine Zeit, als die Welt noch in Ordnung war. Die Schweden NASUM regieren die kleine, aber feine Grindcore-Welt mit ihrem unverwechselbaren Geholze aus Blastbeats und crustigen Gitarren. Aber ein paar Kilometer nördlich steht in Finnland ein Quartett in den Startlöchern, um nach dem tragischen Tod von NASUM-Frontmann Mieszko Talarczyk im Tsunami 2004 deren Nachfolge anzutreten. Die Rede ist von ROTTEN SOUND aus Vaasa und Tampere, die durch intensives Proben zu einer sehr tighten Einheit verschmelzen und nun ihre dritte LP „Murderworks“ veröffentlichen. Endlich ist man in der Lage, fast as fuck zu spielen, und erfährt mit dem Album, zu Recht, erste internationale Anerkennung. Inhaltlich schlägt Shouter und Mastermind Keijo Niinimaa wild um sich und tritt Kirche, Staat und Mitmenschen in den Allerwertesten. FFW 2025. Die Welt ist nicht mehr in Ordnung, das Album hat diverse Wiederveröffentlichungen hinter sich, aber wird erscheint tatsächlich das erste Mal erneut auf Vinyl. Das blutrünstige Cover ist erstaunlicherweise unverändert geblieben und das entsprechend blutrote Vinyl steckt im Klappcover mit allen Texten. Klassiker.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #96 Juni/Juli 2011 und Ollie Fröhlich
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #70 Februar/März 2007 und Ollie Fröhlich
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #95 April/Mai 2011 und Ollie Fröhlich
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #76 Februar/März 2008 und Ollie Fröhlich
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #37 IV 1999 und Dirk Gomez
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #52 September/Oktober/November 2003 und Uwe Kubassa
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #179 April/Mai 2025 und Ollie Fröhlich
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #62 Oktober/November 2005 und Uwe Kubassa