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ROTTEN SOUND

Murderworks

Wir schreiben das Jahr 2002. Eine Zeit, als die Welt noch in Ordnung war. Die Schweden NASUM regieren die kleine, aber feine Grindcore-Welt mit ihrem unverwechselbaren Geholze aus Blastbeats und crustigen Gitarren. Aber ein paar Kilometer nördlich steht in Finnland ein Quartett in den Startlöchern, um nach dem tragischen Tod von NASUM-Frontmann Mieszko Talarczyk im Tsunami 2004 deren Nachfolge anzutreten. Die Rede ist von ROTTEN SOUND aus Vaasa und Tampere, die durch intensives Proben zu einer sehr tighten Einheit verschmelzen und nun ihre dritte LP „Murderworks“ veröffentlichen. Endlich ist man in der Lage, fast as fuck zu spielen, und erfährt mit dem Album, zu Recht, erste internationale Anerkennung. Inhaltlich schlägt Shouter und Mastermind Keijo Niinimaa wild um sich und tritt Kirche, Staat und Mitmenschen in den Allerwertesten. FFW 2025. Die Welt ist nicht mehr in Ordnung, das Album hat diverse Wiederveröffentlichungen hinter sich, aber wird erscheint tatsächlich das erste Mal erneut auf Vinyl. Das blutrünstige Cover ist erstaunlicherweise unverändert geblieben und das entsprechend blutrote Vinyl steckt im Klappcover mit allen Texten. Klassiker.

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