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SIR PSYKO AND HIS MONSTERS

Last Sessions

Schon vor mittlerweile 14 Jahren erschien mit „Till The End“ die letzte Studio-LP der Vorarlberger Psychobillys um die beiden Brüder Röck, und im Jahr darauf die Live-DVD und -LP „Welcome To Our Hell“. Das ist so lange her, dass einen dies als Fan allmählich bekümmerte. Nun tritt ein, was nicht anders zu erwarten war: die Österreicher sind Geschichte. Das Abschiedsalbum liegt vor und es ist ein „Raus mit Applaus“. Guten Psychobilly mit Country-Anleihen beherrschten sie in ihren knapp 20 Jahren Bandgeschichte ja immer, doch auf dem vorliegenden „Last Sessions“ erweitern sie ihren Sound noch mal um einige Elemente. Etwas Bluesrock, eine Prise Jazz, ausgereiftere Songstrukturen – mehr geht in diesem Metier eigentlich gar nicht. Das Carl Perkins-Cover „Everybody’s trying to be my baby“ wird ebenso gekonnt rausgehauen wie alle anderen zwölf Songs. Dereinst brachten sie frischen Wind in die allmählich überalternde Psychobilly-Szene, der es an hoffnungsvollen Newcomer-Bands so häufig mangelte. SIR PSYKO AND HIS MONSTERS waren da vom Start weg anders. Zwar sahen die ersten Reihen ihrer Konzerte nach Saalschlacht mit Platzwunden aus, doch unterm Strich bewerten wir das Resultat, eine großartige Combo nämlich, die nun ganz laut „Servas“ sagt.

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