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SOCIAL DISTORTION

Born To Kill

Auch an jemanden, der eigentlich wenig Berührungspunkte mit SOCIAL DISTORTION hat, geht dieses Album natürlich nicht einfach so vorbei. Selbstverständlich, das 1996er „White Light, White Heat, White Trash“ steht auch hier im Plattenschrank, und vielleicht auch wenig fehl am Platz, decken sich die anderen Platten dort doch eher gar nicht mit dem Sound der kalifornischen Band um Punk-Veteranen Mike Ness. Und die Legendenbildung um das neue Album ist ja auch schon in vollem Gange: 15 Jahre hat es gedauert und eine Krebserkrankung musste von Ness durchgemacht werden, bevor „Born To Kill“ nun endlich das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Seit dem ist viel passiert, und natürlich steht das 1996er Album wie ein alles überschattender Monolith in der Diskographie von SOCIAL DISTORTION. Aber „Born To Kill“ reiht sich mühelos mit ein. Ein Album wie „White Light, White Heat, White Trash“ schreibt man nur einmal im Leben, da müssen schon alle Sterne in einer Reihe stehen und das ist auch ok, wenn das nicht ein zweites Mal passiert. Davon abgesehen aber kann „Born To Kill“ als Spätwerk durchaus mit dem restlichen Katalog der Band konkurrieren. SOCIAL DISTORTION haben sich Zeit gelassen, ja. Dafür wird „Born To Kill“ aber allen Ansprüchen gerecht.

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