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SURREAL FATAL

Fuge

Die eine oder andere Band, in der die Mitglieder von SURREAL FATAL bereits aktiv waren, ist mir bereits begegnet, sowie zum Beispiel OMA OKLAHOMA oder RÜCKBAU WEST. Coole Bands, allerdings schwingen sich SURREAL FATAL noch einmal zu neuen Höhen auf. „Fuge“ ist im allerbesten Sinne full of drama. Bewegend, mitreißend, in den richten Momenten laut. Die Songs nehmen sich Zeit, wenn es nötig ist, und knallen, wenn es knallen muss. Die Genrebezeichnung, die SURREAL FATAL für sich selbst gefunden haben, lautet „Indie Hardcore Punk“. Diese Einordnung ist hilfreich, um sich ein Bild von diesem Debüt zu machen, wobei ich finde, dass sich das Wörtchen „Emo“ dazugesellen sollte. Die Hamburger:innen betreiben meisterhaftes Cherry Picking, indem sie sich aus allem das Beste greifen und „Fuge“ nicht zuletzt auch dramaturgisch zu einer tollen und originellen Platte formen. Es ist wohl ein gutes Vorzeichen, wenn sich die Hamburger Labels RilRec und Rookie zusammentun. SURREAL FATAL haben ein heißes Eisen am Start, dass hoffentlich noch weiter geschmiedet wird.

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