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TODESKOMMANDO ATOMSTURM

Hunger der Hyänen

Eigentlich habe ich mich megamäßig über den Rerelease des genialen Debütalbums von TODESKOMMANDO ATOMSTURM gefreut, doch die wird durch den Anlass deutlich getrübt: Nach 16 Jahren löst sich die Münchener Band leider auf. Und darum gibt es zur Abschiedstour ihre fantastische Platte „Hunger der Hyänen“ noch mal auf Vinyl, und zwar remixt und remastert, was dem Punksound der Band doch noch mal einen ordentlichen Kick extra verleiht. Im Rückblick besticht die Zeitlosigkeit des Albums – sowohl was großartige Songs wie mein Alltime Fave „Früher war doch mal Hass da“ angeht wie auch die Texte von „In dubio ... fuck you“, „Wasserstandsmeldung“ oder „Standstreifen to Hell“. Die rauhe Stimme von Lea passt wie die berühmte Faust aufs Auge oder vielmehr auf den harten und dennoch melodischen, melancholischen Punk. Die Gitarren und auch einige Songstrukturen erinnern an RAZZIA Mitte der 1980er. Die zwölf Songs wurden jetzt auf verschiedenfarbiges Vinyl gepresst, Mystery-Vinyl nennt sich das, mit bedruckter Innenhülle. Auch wenn das Album echt der Hammer ist, hätte ich gerne auf den Rerelease verzichtet, wenn dafür TODESKOMMANDO ATOMSTURM weitermachen würden.

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