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TOIFEL

Für immer euer Feind!

Eine gewisse Skepsis konnte ich anfangs gar nicht leugnen. Der Sänger von BERLINER WEISSE macht ein Solo-Album. Und schon im ersten Lied brüllt er „Fickt euch!“ ins Mikrofon. Wird mir das schnell zu viel? Und ist dies bloß ein ein wütender Rundumschlag, der mich weder betrifft noch berührt? Nein, hier ist der Fall anders gelagert. Eine Prise TROOPERS, etwas mehr an HARTE WORTE und fertig ist das wohlschmeckende Gericht der Aufarbeitung der eigenen Erfahrungen, die sich nie in Selbstgerechtigkeit verheddert. Die Platte hat eine Auflage von 1.000 Stück, ist wunderschön grün und handnummeriert. Die Texte liegen auch bei, aber die gehen in Ohr und Blut über, spätestens nach dem zweiten Anhören. Von Liedern, die Herzen „harpunieren“, ist da die Rede und „Es gibt nichts auf der Welt, was unser Band zerbricht“, heißt es an anderer Stelle. Und vor allem: „Ich hasse mich, weil ich versagt habe, ein bodenloses Loch.“ Ja, der Teufel hat angeblich den Schnaps gemacht. Unser Toifel hier hat uns aber zudem Sinn gebracht!

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