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VIOLENT TIMES

So Far So Good ...

Zack, boom, bäng – die Frankfurter Boot-Boyz VIOLENT TIMES sind back. Macht sechsfachen Nachschlag Attacke-Oi!-Punk mit englischen und deutschen Lyrics („Kartenhaus“). Bissiger, staubtrockener Straight-in-your-face-Streetpunk von und für die Subkultur auf kompakten 10“-Vinyl (300er-Auflage, davon 200 schwarz, 100 farbig). „So Far So Good ...“ geht derbe ab und macht keine Gefangenen. Kerniger Knockout-Sound, der auf Krawall gebürstet ist und ohne Vorwarnung aus den Boxen dröhnt. „I see war and crimes ... We live in violent times“. So wie unsere Zeiten, so der Sound aus Mainhatten. Ungemütlich. Entsprechend düster fällt das Artwork aus. Farbe, Sonne, gute Laune: anderswo. Der Zukunft und Hoffnung bleibt man trotzdem verpflichtet („Devils in me“). Gut so! Im Vergleich zum Debüt „The New Force Of Oi!“ wird hier noch etwas mehr aufs Gaspedal getreten. Generell ist der Sound druckvoller, hat mehr Drive und mehr Raffinesse. Der gleiche rustikal-zackige und völlig trendfreie Straßenpunk bleibt’s trotzdem, die Agenda ebenso: Sometimes antisocial, always antifascist! Oi!

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