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VOIDCEREMONY

Abditum

Bevor die Kalifornier VOIDCEREMONY ihren aktuellen Bandnamen annahmen, hießen sie kurze Zeit PORTALGEIST. Und während ich mit VOIDCEREMONY bekiffte Stoner-Musikanten in Verbindung bringe, würde PORTALGEIST den progressiven Tech-Death-Metal der Band viel angemessener repräsentieren. Denn was das Quartett in den 30 Minuten von „Abditum“ an Ideen und Tönen verbrät, benutzen andere Bands nicht in 20-jährigen Karrieren. Dieser überkandidelte Ansatz hat die Tücke, dass die Songs meist beim Hören funktionieren, aber nicht im Gedächtnis bleiben wollen. Erstaunlicherweise kriegen VOIDCEREMONY aber auch das gut in den Griff und so ist „Abditum“ ein Album von Freaks für Freaks, aber von so beeindruckender Qualität, dass es sich sogar einen reinen Jazz-Song als Rausschmeißer erlauben kann.

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