
Handwerklich und auch produktionstechnisch bringt das dritte Studiowerk der Sachsen zunächst einmal alles mit, um bei Doom- und Sludge-Liebhabern Anklang zu finden. Die Rezeptur der Songs ist daher naheliegend: Über dicken Grooves und wuchtigen Riffs thront das kehlige und durchdringende Organ des Fronters Mike Mehner, durchbrochen wird das Ganze von einigen melodischen Passagen. Spannung mag – trotz vieler guter Ansätze im Verlauf der sieben Tracks – allerdings keine aufkommen. Vielmehr entpuppt sich „Dreaming Machine“ dann doch sehr schnell als ein Aufguss aus altbekannten Akkordfolgen und ausgekauten Mustern. Und wenn der Fünfer dann mal mit rhythmischen Spielereien experimentiert („Flat earth rocker“), wirkt auch das eher verkrampft und unbeholfen. Fazit: Kann man machen, muss man aber ganz sicher nicht.
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© by Ox-Fanzine - Ausgabe #183 Dezember 2025/Januar 2026 2025 und Jens Kirsch