Foto

ZEMENT

Passagen

ZEMENT machen mit jedem Album einen Schritt nach vorne. Philipp Hager und Christian Büdel haben in einer Garage im kleinen Spessart-Ort Frammersbach angefangen, ihre Vorstellung von Melodien und Beats zu realisieren. Anfangs nur mit Gitarre und Schlagzeug. Das klang schon auf dem Debütalbum „Werk“ (2016) sehr nach den Krautrock-Pionieren NEU!, sehr repetitiv und hypnotisch. Mit ihrem vierten Studioalbum „Passagen“ schlagen die beiden Rhythmus-Brüder eine lässige Brücke zwischen dem Krautrock der 1970er und Elektronik-Freaks der Gegenwart wie LCD SOUNDSYSTEM oder CARIBOU. Zum ersten Mal verwendet das Duo Vocals und Texte. Inspiriert von Literaten wie Mark Fisher oder Walter Benjamin erzählen Philipp und Christian die Coming-of-Age-Story eines Menschen auf der Suche nach einem neuen Leben. Zeitgleich verwenden die beiden jede Menge Percussion, Saxofon, Samples und Synthies. Viele Experimente, die Philipp mit seinem Solo-Projekt SCHWEBEN macht, finden auf der neuen Platte Verwendung. Damit schielen ZEMENT fast schon unverschämt in Richtung Dancefloor. Aufgenommen hat die acht Songs Florian Helleken aka Hersbrooklyn Recordings in Hersbruck bei Nürnberg. Gemischt hat Lolo Blümler in den Iron Bar Studio in Darmstadt. Ein faszinierender Mix aus Neo-Krautrock, Psychedelic, Disko und Free-Jazz.

Anzeige