UNDERDOG #58

Alternativer Sport und Feminismus sind die Themen dieser Ausgabe. Mit Sport habe ich wenig am Hut, da mir der verbindende Aspekt gänzlich fehlt. Leistung, Herrschaft und Macht statt Spaß und Miteinander.

Was in den Medien stattfindet, setzt sich fort bis in die untersten Ligen, und das vom Kindesalter an. Und von wegen kein Rassismus. Alles nur Show, leere Worthülsen und Phrasen. Die Vergeschlechtlichung des Körpers im Sport macht das alles nicht besser.

Ein etwas anderes Bewusstsein sollen Sportarten wie Rollerderby oder Punkrock-Aerobics hierzulande schaffen. Zudem gibt es vereinzelt Leute, die auf ihre Art und Weise im Sport auf die Genderproblematik hinweisen und eine antifaschistische, antirassistische und antisexistische Philosophie vertreten.

Alles schöne Anregungen und Ideen und an sich wichtig, aber ich habe den Glauben daran längst verloren, zudem es vor dem Sport noch ganz andere und dringlichere Themen gibt. Musik wird zunehmend zur Randerscheinung im Heft und das ist gut so, denn selbst die Reviews kommen von den recht überschaubaren immer gleichen Quellen (Labels), und es ist mittlerweile zumindest für meinen Geschmack kaum noch etwas Interessantes darunter.