Reviews : FRANKENSTEIN / An Ugly Display Of Self-Preservation CD :: ox-fanzine.de

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CDs/LPs/Singles - Reviews

FRANKENSTEIN

An Ugly Display Of Self-Preservation CD

Genre: Punkrock/Hardcore

fiendforce.de


Sie heißen einfach nur FRANKENSTEIN, kein "electric" davor, kein "drag queens" dahinter - und es wundert, dass der Name aktuell noch frei war. Immerhin, allmusic.com listet unter den Genres Electronica, Rap und Rock drei Einträge aus den beiden vorherigen Jahrzehnten.

Und Glück auch, dass Disney aktuell keine Zeichentrickversion des Filmklassikers geplant hat, sonst wäre der Name sicher auch für die nächsten hundert Jahre vergeben. Apropos Hollywood bzw.

Los Angeles: da kommen die her, Fiend Force, unsere Spezialisten für "Horrorpunk" haben sich die Europalizenz von deren erstem Album gesichert, und wenn man mal davon absieht, dass es an sich nicht viel Sinn macht, den mächtigen CRAMPS, die ja alles andere als tot sind, auf heimischem Terrain Konkurrenz machen zu wollen, dann ist das eine feine Platte.

Man nehme etwas MISFITS, shakenden Psychobilly à la CRAMPS und viel Goth-Rock (oder wegen mir auch "Death Rock"), und voilà, fertig ist ein Album, das klingt, als habe es man mit den unehelichen, bislang in einem Keller versteckten, 1983 geborenen Brüdern von T.S.O.L.

zu tun. Der frühen kalifornischen Death Rock-Szene ist man dann nicht nur regional nahe, sondern auch personell: Am Mikrophon findet sich Dave Grave, der unter anderem bei VOODOO CHURCH, ROTTERS und BONE CULT war, Drums spielt Stevyn Grey (u.a.

CHRISTIAN DEATH, FAITH AND THE MUSE, SHADOW PROJECT), Gitarre L. Ron Jeremy (ELEMENT, FAITH AND THE MUSE), Bass Bart Sinister (BLOODFLAG) und die zweite Gitarre Tommy Marseilles, dessen Ex-Bands mir gar nichts sagen.

Und ich muss sagen, ich bin ziemlich angetan von diesem wunderbar düster produzierten Album, das zwar nicht an den letzten CRAMPS-Longplayer herankommt, aber in seiner Mächtigkeit, dem auf Metal- und Rock-Klischees verzichtenden Rock'n'Roll-Purismus mit halligen Surf-Elementen doch eine wirklich feine Sache ist.

Über die klischeehaften (oder "genretypischen"?) Songtitel und -texte breiten wir aber besser mal den Mantel des Schweigens ... Von daher: nix is mit "ugly display", das ist gut, das! (53:57) (08/10)

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #56 (September/Oktober/November 2004)

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