CHAD PRICE PEACE COALITION

Foto© by D Ballantyne

Is that ALL?

Manchmal kommen Interviews auf Umwegen zustande. Brock Pytel von der Band SLIP~ONS aus Vancouver hatte den Auftrag erhalten, für eine Show seiner Band etwas Werbung zu machen. Headliner des Konzerts sollten CHAD PRICE PEACE COALITION sein, die ihr aktuelles Album „A Perfect Pearl“ vorab auf einer Tour vorstellten. Weil ich Pytel schon mal interviewt hatte, kontaktierte er mich als lokalen Pressevertreter. Chad Price – der dritte Leadsänger des DESCENDENTS-Ablegers ALL sowie der Frontmann der Roots-Band DRAG THE RIVER und der Prog-Metal-Band A VULTURE WAKE – kannte Pytel ursprünglich als Leadsänger/Schlagzeuger der Montrealer Punkband THE DOUGHBOYS.

Zwar hatte Pytel die nach ihrem Debütalbum „Whatever“ von 1987 bereits verlassen, hatte aber zuvor gemeinsame Shows mit ALL, damals mit Dave Smalley, gespielt und war durch die USA getourt, wobei es auch einen Auftritt in Lawrence, Kansas gab, bei dem auch Chad Price als Zuschauer dabei war. Erst Jahre später trafen sich die beiden persönlich, möglicherweise in Boston. Pytel erklärt: „Ich erinnere mich, dass ich ihm sagte, ich sei ein großer Fan und die Art liebe, wie er singt, worauf er antwortete, er sei von mir dazu inspiriert worden, so zu singen. Das zeigt, was für ein Gentleman er immer war.“ Die beiden hatten über die Jahre keinen Kontakt mehr, aber diesen Sommer standen sie wieder gemeinsam auf der Bühne, beim „Büddies Fest“ in Tillsonburg, Ontario, mit ALL als Headliner und Chad Price als Sänger, aber auch DRAG THE RIVER und CHAD PRICE PEACE COALITION. Seltsamerweise wurde auch ein weiteres ehemaliges Mitglied von ALL, Scott Reynolds – der Sänger zwischen Dave Smalley und Chad Price –, zu diesem Festival eingeladen. Ein Großteil dieses Interviews fand im Außenbereich von Vancouvers „Rock n’ Roll-Eatery“ LanaLou’s statt.

Chad, wie geht es dir gerade als US-Amerikaner? Hier in Kanada sind wir derzeit nicht gut auf Amerika zu sprechen. Ich wollte eigentlich „(Fuck the) U.S.A.“ von THE EXPLOITED auf Facebook posten, wegen der Sache mit den Zöllen, aber dann dachte ich an meine vielen amerikanischen Freunde ... Dafür hat bei LanaLou’s dann die lokale Punkband DEATH SENTENCE das Lied gecovert ...
Es ist so abgefuckt und ich bin immer noch schockiert, wie viele Leute auf so einen offensichtlichen Betrüger reinfallen. Es ist so verdammt widerlich. Ich weiß, dass die Mehrheit der Amerikaner nicht hinter diesem orangefarbenen Clown steht, aber der rechte Flügel ist so laut und dummdreist, dass man das Gefühl bekommt, sie wären sie zahlenmäßig überlegen.

Kommst du aus Lawrence, Kansas, wo du zum ersten Mal mit ALL gespielt hast?
Ich komme aus Kansas City, Missouri, das ist 45 Minuten entfernt. Aber als Teenager bin ich oft nach Lawrence gefahren, um mir dort Shows anzusehen. Da war auch mein erster Auftritt als Sänger von ALL, im Outhouse. Das war, kurz bevor „Breaking Things“ herauskam, und es könnte gut sein, dass wir unter dem Namen BREAKING THINGS aufgetreten sind. Ich weiß nicht, warum wir nicht einfach ALL genommen haben, vielleicht, um mir etwas den Druck zu nehmen, weil es meine erste Show mit ihnen war. Wir spielten im Vorprogramm von FEAR, also war der Laden an meinem ersten Abend pickepacke voll, es waren, ich weiß nicht, vier- oder fünfhundert Leute da.

Warst du schon vorher auf Shows im Outhouse?
Ja, als Teenager war ich oft dort. Ich habe dort ALL und die DOUGHBOYS gesehen, BAD BRAINS und auch CRO-MAGS. Es waren Dutzende Bands ... auch HÜSKER DÜ. Dort fanden die All-Ages-Konzerte statt, also mussten wir dorthin gehen. Aber wer sich nicht auskannte, musste nach dem Weg fragen, und dann ging es diese Schotterstraße entlang und nach acht Kilometern stand da nur kleines Gebäude aus Betonsteine mitten im Maisfeld. Es war verrückt, da draußen war alles möglich. Manchmal wurde es ein bisschen unheimlich. Es gab auch viele Skinheads, die zu den Punk-Shows kamen. Aber das war meine Jugend!

Und wird Scott Reynolds bei dem Festival nur solo auftreten oder wollt ihr auch etwas zusammen machen?
Soweit ich weiß, singe ich nur bei der ALL-Show. Aber da wusste ich ja noch nicht, dass Scott dabei sein würde. Ich habe seitdem nichts mehr von Bill gehört, aber ich gehe davon aus, dass sie zumindest miteinander gesprochen haben, also Bill Stevenson und Scott. Es würde mich also nicht überraschen, wenn Scott mindestens eine Handvoll Songs singen wird. Wir alle verstehen uns immer noch gut, es gibt keine Probleme mit irgendjemandem. Aber wir spielen einmal, vielleicht zweimal alle paar Jahre, bei einem dieser Festivals. Gebucht werden normalerweise die DESCENDENTS, aber die Veranstalter wissen, dass sie eine weitere Band bekommen können, indem sie nur eine weitere Person einfliegen.

Hast du schon Musik gemacht, bevor du zu ALL gekommen bist? Wie alt warst du und wie kamst du mit ihnen in Kontakt?
Damals, als ALL ihren Umzug von Kalifornien nach Missouri planten, lernte ich Bill Stevenson über einen Freund kennen, der ein Konzert mit ihnen veranstaltet hatte. Wir blieben Freunde, und mit meiner damaligen Band hing ich mit den Jungs ab, wir spielten auf Scheunenpartys und so was. Als Scott beschloss aufzuhören, meldete sich Bill bei mir und fragte, ob ich Interesse hätte. Natürlich war ich interessiert, denn ALL waren für mich die tollste Band auf diesem Planeten. Er schickte mir ein paar Demos zum Anhören und ich fuhr nach Brookfield und nahm ein paar Songs auf. Dann flog er nach L.A., um noch andere Sänger auszuprobieren. Ich bekam den Job.

Bill ist verantwortlich für eine Reihe wirklich fantastischer Songtexte. Mich würde interessieren, ob es Texte gab, die dir besonders viel bedeutet haben, bevor du bei ihnen eingestiegen bist?
Einer der Hauptgründe, warum ich ALL von Anfang an mochte, ist Bills Art zu texten, wie unverblümt er über Dinge spricht. Meine Lieblingssongs sind „Scary sad“ und „Net“ von „Allroy’s Revenge“.

Einige Leute haben Bills Texte als homophob bezeichnet. Ich meine, „Hetero“ von „Pummel“ ist ein lustiger Song, aber ...
Er ist nicht gut gealtert.

Und Milo singt nicht „I’m not a loser“ oder ändert es, also ...
Er ändert schon mal einige Wörter. Ich meine, der Song schien im ersten Moment eine gute Punkrock-Nummer zu sein, aber als wir „Hetero“ ein paar mal live gespielt haben, stellten wir fest, dass er das nicht ist. Ich glaube, wir hatten ihn nur bei einer Tour im Programm, dann ist er in Vergessenheit geraten.

FEAR waren gerade hier auf Tour. Die ändern ihre Texte auch nicht so oft: „Give guns to the queers“ und so weiter. Lee Ving entschuldigt sich nicht dafür.
Scheiß drauf, er ist alt, er kann machen, was er will.

Aber ich mag es, dass ihr das nicht macht.
Ja, aber wenn ein Text jemanden verletzt, lassen wir es bleiben. Und er ist weit davon entfernt, ein großartiger Song zu sein; es gibt keinen Grund, ihn im Programm zu behalten.

Es gibt eindeutig einige Prog-Einflüsse in manchen ALL-Songs, vor deiner Zeit war das zum Beispiel „Educated idiot“. Jetzt machst du auch Musik mit Prog-Elementen, waren also die Prog-Momente bei ALL dein Einstieg in den Prog Rock im Allgemeinen?
Zum größten Teil ja. Ich habe einen älteren Bruder und eine ältere Schwester, also habe ich in meiner Jugend natürlich YES und JETHRO TULL gehört, also diese Art von „Classic Rock“-Prog. JETHRO TULL sind eigentlich bis heute immer noch eine meiner Lieblingsbands. Aber als Teenager hörte ich sie öfter im Radio und fand sie ganz okay. Aber dann kam ich zu ALL, das war schon eine härtere Nummer, eine richtige Rock- oder Punkband – auf jeden Fall die Ersten dieser Art, denen ich begegnet bin. Und ich mochte ALL auch immer mehr als DESCENDENTS, weil Stephen Egerton und Karl Alvarez, als sie in die Band kamen, genau diese Richtung eingeschlagen haben. In ihrer Jugend hatten sie alle möglichen verrückten Sachen gehört wie das MAHAVISHNU ORCHESTRA oder auch Jeff Beck. Mit dem DESCENDENTS-Album „All“ ging 1987 alles los.

Kommen wir mal zu DRAG THE RIVER. Was war dein Einstieg in die Roots-Musik?
Das kam alles von meinem Bruder und meiner Schwester. Was Country-Musik angeht, war das wohl Hank Williams Junior, denn das war das Zeug, das mein Bruder hörte. Was richtige Country-Musik angeht, war Hank Williams Junior definitiv mein Einstieg ... Später wurde mir klar, dass viele Sachen von Hank Jr. ziemlich beschissen sind. Es war eigentlich nur Mist, abgesehen von seinen wenigen Hits, die ziemlich gut waren. Später habe ich Leute aus seinem Umfeld entdeckt, wie Merle Haggard oder Buck Owens. Aber ich war zunächst nicht so begeistert; man hat es einfach gehört – richtig toll fand ich es erst so mit Anfang 20.

Ich habe gehört, dass es gewisse Überschneidungen zwischen ALL und DRAG THE RIVER gibt. Ein Song, den du für „Mass Nerder“ geschrieben hast, „Until I say so“, soll ursprünglich für DRAG THE RIVER gedacht gewesen sein und wurde schließlich sogar als solcher aufgenommen. Wie ist es dazu gekommen? Hast du mittlerweile noch andere ALL-Songs in deinem Set?
Jeden Song, den ich geschrieben habe, konnte ich allen vorschlagen. Ich habe alles auf der Akustikgitarre geschrieben, selbst wenn es für ALL gedacht war. Wenn ihnen ein Song gefiel, haben wir überlegt, wie wir daraus einen ALL-Song machen könnten, egal, wie schlicht die Melodie war. Derzeit konzentriere ich mich live auf meine Solo-Sachen, aber es soll in Zukunft wieder ein paar lustige Überraschungen geben.

Erzähl mal, wie du überhaupt Songs bei ALL untergebracht hast. Das muss etwas einschüchternd gewesen sein, nachdem du ja zuerst ihr Fan warst, oder?
Ich konnte ja kaum Gitarre spielen, aber ich habe trotzdem versucht, den ALL-Sound nachzuahmen. Das einzige Stück, das noch aus der Zeit vor ALL stammte und übrig war, ist „Original me“. Im Grunde ist es vor allem das Gitarrenriff, was ich geschrieben habe, aber wenn die drei den Track spielen, wird er zu einem ALL-Song. Und ja, jedes Mal, wenn ich ihnen einen Song vorstellte, war das einschüchternd. Ich war nur ein Kid, das noch ganz am Anfang stand.

Ich bin neugierig, ob du eine Milo-Story hast. Ich habe ihn vor ein paar Jahren mit den DESCENDENTS gesehen und er trug eine Art Trinkeinheit auf dem Rücken unter seinem Hemd, wodurch es so aussah, als hätte er einen ziemlich eckigen Buckel. Es wirkte irgendwie seltsam.
Er ist ein typischer Nerd, hahaha. Er ist sehr nett und eigentlich ziemlich normal. Ich habe ihn kennengelernt, als er auf dem ALL-Album „Breaking Things“ den Backgroundgesang übernahm.

Was war dein schönster Moment mit ALL?
Ich habe auf jeden Fall ein paar sehr coole Sachen erlebt, die ich nicht für selbstverständlich gehalten habe. Ich habe mal einen Song in der Conan O’Brien Show gespielt, wurde in einem schicken New Yorker Hotelzimmer untergebracht und bin in einer Limousine hingefahren. Verrückte Sachen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Ein großartiger Moment war, als wir eine ausverkaufte Show im City Gardens in New Jersey hatten und meine Stimme weg war. Bill rief Milo an, damit er einspringt und wir nicht absagen müssen, so dass ich im Publikum stehen und zum ersten Mal die DESCENDENTS live sehen konnte.

Ich weiß, dass ALL auch schon in Deutschland gespielt haben, warst du auch dabei?
Ja. Während meiner Zeit in der Band waren wir drei- oder vielleicht viermal in Europa. Ich war später noch ein paar Mal in Deutschland, allein und mit DRAG THE RIVER. Ich liebe es, das Publikum wirkt immer so dankbar. Das scheint auch allgemein bekannt zu sein. Zu meinen lustigsten Erlebnissen gehört, dass wir nach einer Show einfach in einem winzigen deutschen Dorf anhielten und in eine der Kneipen gingen, um die ganze Nacht mit den Einheimischen durchzusaufen. Leider gibt es immer diese Sprachbarriere. Du triffst vielleicht auf ein oder zwei Personen, die Englisch sprechen, aber ansonsten hast du es meist mit Leuten zu tun, mit denen du nicht wirklich reden kannst.

Lass uns ein wenig in deiner Geschichte zurückgehen. Was ist „One Week Record“? Es ist kein richtiges CHAD PRICE PEACE COALITION-Album, oder? Es scheint sehr Roots-orientiert zu sein. Wurde es zu einer anderen Zeit als „A Perfect Pearl“ aufgenommen? Spielst du Songs davon in deinem aktuellen Set?
Vor ein paar Jahren habe ich eine Platte auf One Week Records veröffentlicht, dem Label von Joey Cape von LAGWAGON. Es heißt so, weil die Künstler eine Woche in Joeys Haus verbringen und da eine Platte aufnehmen. Normalerweise war es eine abgespeckte Akustikplatte. Das Konzept dahinter war, dass die Leute ein Abonnement abschließen konnten, um den Labelkatalog zu hören. Sie wollten die komplette Band auf dem Album haben, obwohl wir es nicht mit Joey aufgenommen hatten, und ich bat darum, dass sie es auf Vinyl veröffentlichen, was sie noch nie gemacht hatten. Als wir sie dann wirklich in der Hand hielten, wurde daraus „One Week Record“, was ja irgendwie idiotisch ist, haha. Es ist ein Chad Price-Album, aber CHAD PRICE PEACE COALITION ist einfach Chad Price mit einer kompletten Band. In unseren Live-Set konzentrieren wir uns aktuell auf „One Week Record“ und unser neues Album „A Perfect Pearl“.

Ist der Titel „A Perfect Pearl“ nicht etwas anmaßend? Ich muss da an BIG THIEF denken, die ihr erstes Album „Masterpiece“ nannten, obwohl es das Foto von den Kindern auf dem Cover gleich wieder relativiert hat ...
Der Titel ist eine Hommage an meine kleine Hündin Pearl, eine kleine Cocker-Beagle-Hündin, die wir einschläfern lassen mussten, nachdem ich von den Aufnahmen nach Hause kam. Sie hatte das Temperament eines Beagles, sie war sehr lustig und verspielt. Aber sie bekam Krebs und hatte einen riesigen Knoten im Hals. Sie war schon 13. So ist das Leben.

Ich habe noch nicht wirklich herausgefunden, worum es in den Liedern genau geht, aber ich meine, etwas zum Thema Umweltzerstörung aufgeschnappt zu haben, in „A.M.“ und „Rose“. „Long walks through forest fires“ ist ein schönes Bild. Gibt es einen umweltpolitischen Aspekt auf dem Album?
Nein! Ich meine, von Haus aus sind A VULTURE WAKE tatsächlich eine politische Band. Wir sind im verdammten Trump-Zeitalter entstanden. Da kommen wir her. Aber ich wollte bei „A Perfect Pearl“ mal etwas anderes machen. An dieser Musik ist nichts schwer und hässlich; ich hatte eine ganz andere Stimmung im Sinn. Beim Schreiben der Texte hatte ich nicht die Absicht, bestimmte Inhalte zu transportieren, es ging mir mehr um den Klang der Worte. Auf der Platte gibt es zwar ein paar Stücke, die eine Geschichte erzählen, aber zum größten Teil sind es nur Worte. Wobei ich schon darauf achte, dass sie einen Sinn ergeben.

Hast du einen Favoriten?
Ich mag besonders den Opener der Platte, „Fawn“. Er ist so richtig langsam und spacig. Das klingt wie PINK FLOYD oder so was. Er ist einfach wunderschön, es macht mega viel Spaß, ihn zu spielen, außerdem ist er völlig anders als das Zeug, das ich normalerweise mache. Das ist also irgendwie aufregend. Aber ich liebe die ganze Platte.

Da du von ALL über Country-Musik zu Prog-Metal gekommen bist, mit ein paar Zwischenstopps, frage ich mich, ob der Bandname CHAD PRICE PEACE COALITION eine Art Insiderwitz ist, weil du in dir all diese Genres in Harmonie vereinst – eine Koalition deiner musikalischen Einflüsse?
Das waren jetzt nicht exakt meine Gedanken, letztlich ist es aber genau das, worauf ich hinauswill. Ich möchte mich nicht auf ein Genre beschränken, es gibt so viele Dinge, die ich mag.

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Diskografie
ALL: „Breaking Things“ (LP/CD, Cruz, 1993) • „Pummel“ (LP/CD, Interscope, 1995) • „Mass Nerder“ (LP/CD, Epitaph, 1998) • „s/t“ (CD Comp, Owned & Operated, 1999) • „Problematic“ (LP/CD, Epitaph, 2000) • DRAG THE RIVER: „Hobo’s Demos“ (CD, Upland, 2000) • „Closed“ (CD, Upland, 2002) • „Chicken Demos“ (CD, Upland, 2004) • „Hey Buddies“ (CD EP, Redroom/Mars Motors, 2004) • „It’s Crazy“ (CD, Suburban Home, 2006) • „Gabba Gabba Hey Buddies“ (LP, De Rok/Mars Motors, 2007) • „Found All The Parts“ (LP/CD, Split w/ THE DENTS, Suburban Home, 2007) • „You Can’t Live This Way“ (LP/CD, Suburban Home, 2008) • „Can’t Leave These Strays“ (7“, Suburban Home/Hometown Caravan, 2009) • „Garage Rock“ (7“, Suburban Home/Hometown Caravan, 2009) • „Bad At Breaking Up“ (CD Comp, Suburban Home, 2009) • „Primer“ (CD Comp, Suburban Home, 2009) • „2010 Demos“ (12“/CD, Hometown Caravan/Blow Gold, 2010) • „s/t“ (LP, Hometown Caravan/Last Chance, 2013) A VULTURE WAKE: „The Appropriate Level Of Outrage“ (12“, Bird Attack, 2018) • „Fall Prey“ (7“, Bird Attack, 2018) • „Kingdom“ (CD, Thousand Islands, 2022) • „Animal“ (Stream, Thousand Islands, 2022)

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