© by Dean BradshawDie Männer in den schwarzweißen Anzügen sind zurück. Mehr als zehn Jahre mussten die Fans auf ein neues Album warten, dann kam 2023 „The Death Of Randy Fitzsimmons“ heraus. Zwölf High-Energy-Songs mit Witz, ein bisschen Mystik und Hummeln im Hintern. Keine zwei Jahre später liegt der Nachfolger auf der Theke. Der hört auf den Namen „The Hives Forever Forever The Hives“ und liefert eine ordentliche Portion Größenwahn, Männer in feinem Zwirn und zackigen Rock’n’Roll. Alles Dinge, für die man THE HIVES einfach lieben muss. Sänger Howlin’ Pelle Almqvist erzählt freimütig, wie man eine große Klappe, gute Garderobe und simple Songs problemlos unter einen Hut bekommen kann.
Für „The Death Of Randy Fitzsimmons“ habt ihr elf Jahre gebraucht, fürs neue Album nur zwei. Warum?
Die einfache Antwort ist, dass wir parallel schon daran gearbeitet haben, als der Vorgänger entstanden ist. In der Karriere der HIVES hat das Momentum immer eine große Rolle gespielt. Also haben wir uns entschieden, das neue Album möglichst schnell fertig zu machen und zu veröffentlichen. Die Arbeit an „The Hives Forever Forever The Hives“ fand mehr oder weniger im Verborgenen statt, weil wir wollten, dass die beiden Alben separat voneinander wahrgenommen werden. Wir wären nie in der Lage gewesen innerhalb von zwei Jahren ein komplettes Album zu produzieren, während wir gleichzeitig auf Tour sind. Ohne die Vorarbeit, die wir in den letzten zehn Jahren geleistet haben, hätte das nie funktioniert. Für den langen Zeitraum vor „The Death Of Randy Fitzsimmons“ gibt es unzählige Gründe. Wenn du die Dokus „Let It Be“ über die BEATLES oder „Some Kind Of Monster“ über METALLICA gesehen hast, weißt du, wovon ich rede, haha. Eigentlich hätten wir ein paar Jahre Pause machen müssen, aber so was machen wir eben nicht. Wir machen einfach immer weiter.
Besteht zwischen den Songs der beiden Alben eine Verbindung?
Klar, sind die miteinander verwandt. Die beiden Platten sind schließlich fast gleichzeitig entstanden. Wir hatten die Idee, dass sich „The Death Of Randy Fitzsimmons“ auf Punk-Songs konzentrieren sollte. Wir wollten nicht nach über zehn Jahren zurückkommen und plötzlich erwachsener klingen. Das erschien uns als zu wenig Rock’n’Roll. Also haben wir bei diesem Album voll auf Punk gesetzt. „The Hives Forever Forever The Hives“ sollte danach eigentlich das Blockbuster-Album voller Hits sein. Als wir es produziert haben, haben wir aber gemerkt, dass es viel mehr Spaß macht, wieder voll auf Punk zu setzen, haha. Also ist die Struktur der Songs eher dafür ausgelegt, dass sie in größeren Venues gut funktionieren. Aber das Ergebnis klingt wieder ziemlich Bad Ass, schätze ich. Wir haben eigentlich versucht, ein cleanes, glattpoliertes Album zu machen, und waren am Ende nicht überzeugt davon. Deshalb sind sich die beiden Platten ähnlicher als eigentlich geplant.
Mein Lieblingstrack ist „Hooray hooray hooray“. Ist das ein Stück über Donald Trump?
Es gibt einige Gedanken über ihn in diesem Song. Ich würde aber nicht sagen, dass es ein Stück über Donald Trump ist. Ich würde sagen, es geht um menschliche Mechanismen, die in verschiedenen Stärkegraden in jedem Menschen stecken. Aber wenn man die ersten Zeilen des Songs hört, könnte man schon meinen, es geht vor allem um ihn. „Spoiled brat inherits empire / Dances around funeral pyre“ – ein verwöhntes Gör erbt ein Imperium und tanzt um den Scheiterhaufen. Es ist gar nicht so einfach, diesem Thema zu entrinnen in diesen Tagen, weil er einfach so omnipräsent in den Medien ist. Donald Trump ist in meinen Augen die amerikanische Antwort auf meine Bühnenpersönlichkeit aus dem Jahr 2004, haha. Er hat einfach meine Idee geklaut und was Schlechtes daraus gemacht. Darüber bin ich nicht glücklich, haha. Mein Alter Ego auf der Bühne war unausstehlich, narzisstisch und egozentrisch. Diese Rolle erkenne ich in ihm jetzt wieder.
Die erste Single des neuen Albums heißt „Enough is enough“. Worum geht’s in diesem Song?
„Enough is enough“ greift auf, wie Diskussionen in diesen Tagen eben laufen. Jeder nimmt eine extreme Position ein und hört dem anderen nicht mehr zu. Wo ich auch hinkomme, streiten sich immer zwei Leute und beide haben unrecht, haha. In der Natur des Menschen liegt es eigentlich, gut miteinander auszukommen und immer einen Kompromiss zu finden. In der Kunst muss man sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen, aber im täglichen Umgang mit anderen Menschen schon. Die Erwartungshaltung der Leute ist gerade, auf die Ansichten von allen anderen zu scheißen. Sie erwarten, dass sich alle ihrer Meinung anschließen. Die ersten Zeilen des Songs – „Everyone is a little fucking bitch / And I’m getting sick and tired of this“ – drücken aus, dass sich die Menschen in immer kleinere Grüppchen unterteilen und keiner mehr bereit ist, sich mit anderen zu einigen. Man muss einfach realisieren, dass es Menschen gibt, die anderer Meinung sind, und das auch zulassen. Wenn du regelmäßig in sozialen Netzwerken unterwegs bist, weißt du, wovon ich spreche.
Haben die HIVES eigentlich eine politische Agenda? Habt ihr auch einen sozialistischen Hintergrund, so wie THE BABOON SHOW oder THE (INTERNATIONAL) NOISE CONSPIRACY?
Wir schwenken keine Fahne, wie diese Bands es tun. Aber wir kommen definitiv aus dem gleichen Umfeld. Ich denke, manchmal machen es sich diese Bands auch ein bisschen leicht. Gegen Kuba ist absolut nichts zu sagen, aber diese Utopie teile ich nicht. Wir haben also einen ähnlichen politischen Hintergrund, gehen aber nicht immer in die gleiche Richtung.
Was macht ein Song zu einem guten HIVES-Titel? Welche Zutaten braucht er?
Das Gefühl muss stimmen, wenn wir ihn auf der Bühne spielen. Er muss das Blut zum Kochen bringen. Er muss den richtigen Groove und die richtige Geschwindigkeit haben. Damit meine ich unsere Geschwindigkeit, denn viele Leute denken, wir spielen viel zu schnell. Das Feeling ist aber das Entscheidende. Wenn ich genau wüsste, wie man dahin kommt, hätte ich es in den letzten zehn Jahren viel öfter getan, haha. Dann hätten die HIVES bestimmt schon viel mehr Alben veröffentlicht.
In meinen Augen liegt euer Erfolgsgeheimnis in der Schlichtheit der Stücke. Aber ich vermute, einfache Songs zu schreiben, ist gar nicht so leicht.
Da stimme ich dir zu. Wenn du ein minimalistischer Maler bist, stehen dir auch nur ganz wenige Farben und Techniken zur Verfügung. Nur Menschen, die keine Ahnung von Kunst haben, denken, das wäre einfach. Wenn du eine symphonische Rockband bist, fällt es gar nicht so auf, wenn deine Songs furchtbar sind. Wenn du aber ein Stück mit nur zwei oder drei Akkorden schreibst, dann müssen das einfach die richtigen sein, sonst funktioniert das nicht. Da muss man alles auf den Punkt bringen, damit es läuft. Wir sind immer auf der Jagd nach Einfachheit, Klarheit und der einzigen Art und Weise, wie man unsere Songs schreiben kann. Wir sind ein bisschen wie Schweizer Taschenmesser. Die werden schon seit Jahrzehnten gleich hergestellt. Die sind aber immer noch populär, weil man die einfach so macht. Man kann uns auch mit italienischer Küche vergleichen. Man braucht nur wenige Zutaten, aber die müssen einfach passen, dann schmeckt es. Wir versuchen, unsere Songs so einfach wie möglich zu halten, und das ist nicht leicht. Zumindest für uns. Aber soweit ich weiß, hat noch niemand versucht, die besseren HIVES zu sein, haha. Bands wie THE RAMONES oder AC/DC sind unsere Helden. Deren Songs sind einfach zu lernen, aber sehr schwer zu schreiben. Es gibt unzählige Bands, die Songs wie AC/DC schreiben wollen, aber keine davon klingt wie AC/DC.
Im Studio habt ihr diesmal wieder mit eurem Stammproduzenten Pelle Gunnerfeldt gearbeitet, aber auch mit Mike D von BEASTIE BOYS. Wie kam das zustande?
Mike D kennen wir schon seit mehr als 20 Jahren. Als wir 1993 THE HIVES gestartet haben, waren wir begeistert von Punk und Rock’n’Roll, aber wir fanden damals schon, dass der Sound der Platten von BEASTIE BOYS immer der coolste war. In den 1990ern gab es in Schweden nur Hardcore- und Punkbands wie REFUSED. Aber dieser Szene haben wir uns zugehörig gefühlt. Wir dachten damals, die BEASTIE BOYS sind bessere Hardcore-Punks als all diese Bands. Die haben einige Songs in diesem Stil aufgenommen, die uns immer besonders gut gefallen haben. Also wollten wir schon immer eine Platte mit einem von BEASTIE BOYS machen. Mike war der Architekt von so vielen coolen Sounds und Tracks, deshalb wollten wir unbedingt mit ihm arbeiten. Ich denke, er ist auch ein großer Held für Pelle Gunnerfeldt. Es war wirklich großartig, mit ihm zu arbeiten, er ist sogar für ein paar Tage nach Stockholm zu uns ins Studio gekommen.
Und wie war Josh Homme von QUEENS OF THE STONE AGE involviert?
Er ist einfach ein großartiger Cheerleader. Ich habe ihm die Songs im Entstehungsprozess unzählige Male vorgespielt und er hat einfach seine Meinung dazu gesagt. Er kann vor allem gut beurteilen, wann ein Song fertig ist. Hört auf, daran zu arbeiten. Nehmt ihn genauso auf und er wird funktionieren. Das muss man manchmal eben hören im Studio. Er ist immer ein guter Ratgeber am Telefon. Er hatte diesmal keine Zeit, vor Ort zu sein. Aber wir haben schon mal mit ihm eine Handvoll Songs aufgenommen, die dann als B-Seiten für die Singles zum „Lex Hives“-Album verwendet wurden. Wir sind schon lange gut befreundet.
Zu jedem Album der HIVES gibt es auch ein neues Bühnenoutfit in Schwarz und Weiß. Was wird es diesmal sein? Kronen und Pelze wie auf dem Cover?
Das ist leider unmöglich. Das hält man keine fünf Minuten aus. Ich verstehe nicht, wie Könige das tragen können. Da schwitzt man fürchterlich und blutet wahrscheinlich auch schnell an der Stirn. Das ist einfach wahnsinnig unbequem. Das Zeug hatten wir nur für die Fotosession fürs Albumcover an. Diesmal werden wir ein bisschen wie Cowboys aussehen. Wie aus einem Western mit John Wayne aus den 1940er Jahren, haha. Geschneidert aus dem feinsten chinesischen Polyester. Sieht ziemlich cool aus. Es wird nicht einfacher, immer neue Ideen zu finden, aber es macht immer noch großen Spaß.
Diese Anzüge sind von Beginn an euer Markenzeichen gewesen. Warum ist euch der Dresscode auf der Bühne so wichtig?
Ich würde nicht sagen, dass es wirklich wichtig ist, aber es ist einfach Teil der Band. Wir wollten, dass die Band eine eigene Identität bekommt. Wir wollten nie nur ein paar Typen sein, die auf die Bühne gehen und ein paar Songs spielen. Es sollte immer etwas ganz Besonderes sein. Deshalb konnte ich Supergroups nie leiden, die aus Typen bestehen, die eigentlich in andere Bands gehören. Außerdem müssen wir uns durch die Uniformen viel weniger mit Bühnenklamotten beschäftigen als andere Bands. Wir ziehen diese Anzüge etwa eineinhalb Jahre lang an und fertig. Unsere Bühnenoutfits geben uns also jede Menge Freiheit und gleichzeitig liefern sie uns eine unverwechselbare Identität. Jeder sieht sofort: Hier kommen THE HIVES! Alle unsere Lieblingsbands hatten einen bestimmten Look, den man immer mit ihnen verbunden hat. Die RAMONES haben immer gleich ausgesehen, ähnlich wie AC/DC oder DEVO. Die hatten alle einen ikonischen Look, der uns fasziniert hat.
Was ich auch an den HIVES mag, ist eure große Klappe. Für mich seid ihr die „Zlatan Ibrahimovic des Rock“. Hattet ihr schon mal Probleme deswegen?
Tatsächlich war das so bei unserer ersten Deutschlandtour, da sind wir in Prügeleien geraten. Es hat einfach unheimlich viel Spaß gemacht, Sprüche zu reißen, vor allem wenn uns die Leute nicht leiden konnten. Damals waren wir in Clubs unterwegs, in denen sonst vor allem Punk-, Hardcore- oder Metalbands aufgetreten sind. Da sind wir mit unseren Anzügen und unseren braven Frisuren negativ aufgefallen, deshalb haben uns die Leute von ersten Moment an gehasst. Dann habe ich natürlich Dinge gesagt wie „Wir sind eure neue Lieblingsband“, „Wir sind die beste Band der Welt“ oder „Vergesst alle anderen Bands“. Haha. Zum Beispiel vor 20 wütenden Leuten in Leipzig. Wir fanden das unheimlich lustig. Als wir immer populärer wurden, haben wir darüber diskutiert, ob ich immer noch solche Ansagen machen soll. Macht das überhaupt noch Sinn, wenn sie uns zustimmen? Wahrscheinlich nicht, wir haben aber trotzdem einfach weitergemacht. Wir fanden es immer super, Leute zu ärgern, denn sauer werden eigentlich immer die richtigen Leute. Das sind Leute, die ohnehin sagen: Ihr seid nicht die beste Band auf der Welt, das sind OASIS! Ich liebe Typen wie Muhammad Ali oder Zlatan Ibrahimovic und Trash-Talking, wie es im Wrestling üblich ist. Ich mochte das schon immer und ich kann das auch wirklich gut.
Hast du Zlatan mal persönlich getroffen? Meine Lieblingsgeschichte ist, als ihm LeBron James ein Trikot als Geschenk geschickt und Zlatan es signiert und zurückgeschickt hat.
Haha. Die Geschichte kenne ich. Als James von den Cleveland Cavaliers zu den Los Angeles Lakers gewechselt ist, hat ihn Zlatan, der damals bei LA Galaxy gespielt hat, auf Twitter mit den Worten begrüßt: „Jetzt hat LA einen Gott und einen König. Zlatan heißt @kingjames willkommen.“ Ich habe Zlatan ein paar Mal getroffen. Ich mag seinen Humor. Ich durfte ihm sogar einen Preis für sein Lebenswerk übergeben. Die Typen von diesem Sport-Award in Schweden dachten auch, wir wären uns ähnlich, deshalb haben sie mich ausgesucht. Und als Zlatan sein letztes Spiel für die schwedische Nationalmannschaft absolviert hat, haben wir eine Show in der Halbzeit gespielt.
Songs von den HIVES wurden im Laufe der Jahre oft im Bereich Sport eingesetzt, im Stadion, für Werbespots oder in Videospielen. Bist du selbst ein sportlicher Typ?
Überhaupt nicht. Ich sehe das nur als Möglichkeit, unsere Musik zu vermarkten. Als Kind war ich großer Wrestling-Fan. Damals musste ich mich zwischen Musik und Sport als Hobby entscheiden und ich habe die Musik gewählt. Einige in der Band sind viel sportlicher als ich. Ich habe das nie besonders gemocht, vor allem Mannschaftssportarten. Das war nichts für mich.
In über 30 Jahren Bandgeschichte hat es bei den HIVES nur einen Wechsel im Line-up gegeben, und das aus gesundheitlichen Gründen. Was ist der Kitt, der alles zusammenhält?
Wenn man die ersten sieben Jahre überstanden hat, ist es einfacher, die Bandmitglieder zusammenzuhalten, als sie zu wechseln. Wir sind alle zusammen aufgewachsen. Seit wir 13 Jahre alt sind, haben wir nichts anderes gemacht. Ich weiß nicht, ob wir einfach Glück hatten, oder ob wir in einer Stadt aufgewachsen sind, die klein genug war. Da gab es eben keine anderen Leute, die mit uns Rock’n’Roll spielen wollten. Also haben wir immer weitergemacht und ich würde auch keinen mehr austauschen wollen. Mattias hat uns vor zwölf Jahren verlassen, weil er einfach nicht weitermachen konnte. Jetzt ist Johan in der Band und wir versuchen, ihn so lange wie möglich zu behalten.
Dein Bruder Niklas spielt seit mehr als 30 Jahren Gitarre bei den HIVES. Wie funktioniert das? Brüder in einer Band, das ist nicht immer einfach.
Dass wir mehr als zehn Jahre für ein Album gebraucht haben, sagt eigentlich alles, haha. Er sitzt gerade neben mir und stimmt mir wahrscheinlich zu. Es ist nicht einfach mit einem Bruder in der Band. Vor allem ist es fürchterlich anstrengend für den Rest der Band. Die müssen immer zuhören, wie wir uns streiten, und warten, bis wir uns endlich geeinigt haben. Das muss fürchterlich langweilig sein. Ich schätze mal, diese Auseinandersetzungen entstehen, weil beiden Brüdern das Ergebnis gleichermaßen wichtig ist. Immer wenn wir uns künstlerisch einigen konnten, haben wir unsere Beziehung als Geschwister dafür geopfert. Wir konnten immer zusammen Musik machen, aber wir hassten es, Zeit miteinander zu verbringen. Jetzt haben wir das geändert. Wir sind gerne zusammen, aber schreiben keine Musik mehr zusammen. Im Studio versuchen wir, uns aus dem Weg zu gehen. Als unsere Eltern herausgefunden haben, dass wir gemeinsam in einer Band spielen, waren sie wirklich beunruhigt, haha. Die hielten das für keine gute Idee: Die können sich auf nichts einigen, wie soll das in einer Band funktionieren?
Vermisst ihr eigentlich Randy Fitzsimmons, das fiktive Bandmitglied, das mit dem letzten Album gestorben ist?
Absolut. Aber ich habe ihn schon vermisst, als ich herausgefunden habe, dass er seit ein paar Jahren tot ist. Als wir es gemerkt haben, war er schon jahrelang verschwunden. Ich vermisse ihn immer noch, sein Tod hat uns aber auch gezwungen, eine andere Art zu finden, Songs zu schreiben. Außerdem war er kein einfacher Charakter, haha. Wir mussten alle die neue Realität akzeptieren und uns daran gewöhnen. Es ist auch gut, dass es jetzt anders ist.
Was steht bei den HIVES bis zum Ende des Jahres auf dem Programm?
Jede Menge Shows. Wir sind zweimal in Europa auf Tour und einmal in den Vereinigten Staaten. Bis Weihnachten sind wir praktisch nonstop unterwegs. Wir werden unsere größten Headliner-Shows spielen. Noch nie standen wir in Europa vor so vielen Leuten auf der Bühne, abgesehen von Festivals natürlich. Und natürlich auch von den Konzerten mit den ROLLING STONES oder ARCTIC MONKEYS. Das wird sicher ein großer Spaß, wir freuen uns schon sehr darauf. Es fühlt sich immer gut an, wenn man Neuland betritt. Das sind diese größeren Shows für uns.
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